Geowissenschaft

Fliegende Moorerkundung in Schwanewede

Die Bundesanstalt für Geowissenschaft und Rohstoffe führt in Schwanewede eine Analyse der Moorflächen durch. Dabei greift sie auf ein Verfahren zurück, das für Außenstehende zunächst befremdlich wirken mag.
22.09.2021, 16:00
Lesedauer: 1 Min
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Von Judith Kögler

Schwanewede. Einigen Schwanewedern dürfte in den vergangenen Tagen ein unbekanntes Flugobjekt am Himmel aufgefallen sein. Dabei handelt es sich nicht etwa um ein übliches Segelflugzeug oder um die Drohne eines Hobby-Fotografen. Tatsächlich führt die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) im Raum Schwanewede geophysikalische Erkundungen mithilfe eines Hubschraubers und einer Sonde durch. "Wir betreiben solche flugzeuggetragenen Fernerkundungen schon seit mehreren Jahren, vor allem in Norddeutschland. Ihr Zweck lag in der Vergangenheit überwiegend in der Analyse der Wasserlage. Es ging uns diesbezüglich um den Verdrändungsgrad des Nordseewassers", erklärt Doktor Uwe Meyer, Geophysiker in der Bundesanstalt für Geowissenschaften. Letzterer sei ein guter Indikator für die Verortung von Grundwasser. "Wir können auf diese Weise bestimmen, wo die Salz- und Süßwassergrenzen verlaufen", so Meyer weiter.

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