SV Aschwarden - FC Hansa Schwanewede 5:6

Trefferflut am Aschwardener Deich

Ausgerechnet Nick Stellmann, der im Sommer vom FC Hansa Schwanewede zum SV Aschwarden zurückgekehrt war, avancierte im umkämpften Prestigeduell zum dreifachen Torschützen.
31.08.2020, 08:21
Lesedauer: 1 Min
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Von Reiner Tienken

Aschwarden. Ein Duell mit offenem Visier haben die über 100 Zuschauer im Fußball-Testspiel zwischen dem SV Aschwarden und dem FC Hansa Schwanewede erlebt. Beim Schlusspfiff von Schiedsrichter Marcus Nettelmann (SV Grün-Weiß Beckedorf) beanspruchte der Bezirksligist einen knappen 6:5 (4:3)-Auswärtserfolg. Ausgerechnet Nick Stellmann, der im Sommer vom FC Hansa Schwanewede zum SV Aschwarden zurückgekehrt war, avancierte dabei im Prestigekampf zum dreifachen Torschützen.

„Für die Zuschauer war das Spiel natürlich ein Spektakel“, bekräftigte SVA-Trainer Sven Sohn nach den unterhaltsamen 90 Minuten. Etlichen Zuschauern blieb die Beobachtung des Testspiels sogar noch untersagt, da sie keine Sitzgelegenheit mitgebracht hatten. Der SV Aschwarden sah sich aufgrund der coronabedingten Vorgaben deshalb dazu veranlasst, die Leute schweren Herzens wieder nach Hause zu schicken.

Nick Stellmann stellte im Derby nachhaltig unter Beweis, dass er für den Kreisligisten eine enorme Verstärkung sein kann. Dreimal zappelte der Ball nach Abschlüssen des SVA-Neuzugangs im Gäste-Gehäuse. Noah Ley hob die Hansa-Abwehr zudem zweimal aus den Angeln. „Nick hat ein Bombenspiel gemacht“, lobte Sven Sohn. Nico Köster lieferte als Sechser beim Gastgeber eine bärenstarke Vorstellung, leitete mehrere Treffer der Rot-Schwarzen ein. Die schnellen Offensivspieler beider Teams rissen über die volle Distanz tiefe Löcher in die Abwehrreihen.

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Beim FC Hansa Schwanewede kristallisierten sich mit Daniel Gaese und Matchwinner Jonas Neumann zwei Doppel-Torschützen heraus. Jonas Neumann wuchtete zwei Kopfbälle in die Maschen. „Wir haben aber heute keinen richtigen Zugriff bekommen“, verwies Hansa-Coach Timo Schneider auf Unzulänglichkeiten in der Defensivarbeit. Das Derby verlief äußerst kampfbetont. „Aschwarden war wirklich richtig bissig. Vom Spielfluss her war es nicht so schön“, resümierte Timo Schneider nach einem Duell mit vielen Höhepunkten vor den beiden Toren.

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