Ortsrat Löhnhorst

Neuer Gehweg, aber keine Stromtankstelle

Der Gehweg am Vorlöhnhorster Weg in Löhnhorst soll teilweise erneuert werden. Die Planung sieht auch eine stellenweise Einengung der Straße vor. Eine Stromtankstelle für den Ort gibt es erstmal nicht.
13.09.2021, 19:00
Lesedauer: 2 Min
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Neuer Gehweg, aber keine Stromtankstelle
Von Gabriela Keller
Neuer Gehweg, aber keine Stromtankstelle

Eins Stromtankstelle für E-Autos am Dorfgemeinschaftshaus in Löhnhorst wird es vorerst nicht geben.

Monika Skolimowska/dpa

Löhnhorst. In Löhnhorst soll der Gehweg im Vorlöhnhorster Weg zwischen der Hauptraße und dem Werner-Dreesen-Weg erneuert werden. Die Planung der Schwaneweder Bauverwaltung sieht vor, dafür die Straße teilweise einzuengen. Hintergrund: Sechs Eichen direkt am Weg schränken die Nutzung des 1,40 Meter breiten Fußweges ein, die Wurzeln drücken das Pflaster hoch. Um die Bäume zu erhalten und den Weg wieder begehbar zu machen, soll die Straße in Teilbereichen um einen Meter eingeengt, der Fußweg im Bereich der Bäume verschwenkt werden. Im Ortsrat gab es Bedenken, ob Baufahrzeuge zu einem benachbarten Baugebiet und landwirtschaftliche Fahrzeuge auf einer schmaleren Straße genug Platz haben. Am Ende stimmte er aber der Planung zu.

Das zugewachsene Denkmal an der Ecke Hauptstraße/Hammersbecker Weg soll wieder sichtbar werden. Hochgewachsene Rhododendren und Eiben, die den Blick versperren, sollen zurückgeschnitten, das Beet vor dem Denkmal neu bepflanzt werden, empfahl der Ortsrat.

Bei einem weiteren Thema ging es um eine Ladesäule für Elektroautos. In seiner Sitzung am 20. April des Jahres hatte der Ortsrat die Verwaltung gebeten, den Bau einer Ladestation am Dorfgemeinschaftshaus zu prüfen. Inzwischen hat der Planungsausschuss der Gemeinde sich dafür ausgesprochen, dass die Gemeinde ein Angebot des Unternehmens Reon annehmen soll. Das will in der Gemeinde zehn Stromtankstellen aufbauen. Das Dorfgemeinschaftshaus in Löhnhorst ist dabei als Standort nicht vorgesehen, weil derzeit nicht wirtschaftlich. Der Ortsrat nahm das zur Kenntnis, will das Thema aber wieder aufgreifen, sobald Erfahrungen mit den geplanten Ladestationen vorliegen.

Ortsbürgermeister Ulrich Ruback informierte im Ortsrat über eine neue Entwicklung bei der umstrittenen Zaunanlage auf Gut Hohehorst. Wie berichtet, hat der Eigentümer zum Schutz des Anwesens einen Bauzaun gezogen, der Wald und Waldwege einschließt. Am 25. August gab es laut Ruback eine Begehung des Geländes durch Vertreter des Bauordnungsamtes des Landkreises Osterholz. Der Eigentümer sei nun aufgefordert, bis Ende September ein Konzept zur Sicherung von Hohehorst vorzulegen. "Das Konzept muss dem niedersächsischen Waldgesetz entsprechen, das prinzipiell ein Betretungsrecht von Wäldern vorsieht, Wege müssen grundsätzlich frei sein", sagt Ruback und beruft sich auf Informationen vom Kreis.

Der Ortsrat vergab jeweils 250 Euro für Sportverein, Feuerwehr, Dorfgemeinschaft, Kirchengemeinde und das Archiv Hohehorst. Er will damit das Ehrenamt stärken.

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