Transporter verunglückt Glätteunfälle auf A27 und A1

Die Autobahn bei Schwanewede musste am Freitagmorgen nach einem Unfall voll gesperrt werden. Die Polizei warnt im gesamten Norden vor glatten Fahrbahnen.
29.01.2021, 12:13
Lesedauer: 2 Min
Zur Merkliste
Von Christian Butt

Nach einem Glätteunfall musste die Autobahn 27 am Freitagmorgen für eine Stunde voll gesperrt werden. Ein Transporter war bei dichtem Schneefall verunglückt und musste geborgen werden. Auch auf der A1 krachte es am Vormittag. In diesem Zusammenhang warnt die Polizei für den ganzen Norden vor glatten Fahrbahnen.

Der Unfall hat sich gegen 9.30 Uhr ereignet. Der Fahrer war mit seinem Transporter auf der A27 zwischen den Anschlussstellen Schwanewede und Ihlpohl unterwegs. Auf Höhe des Parkplatzes Habichthorst geriet der Wagen auf schneeglatter Fahrbahn ins Schleudern und prallte in die rechte Schutzplanke. Die beiden Insassen blieben unverletzt.

Blitzeis möglich

Die Fahrbahn musste für die Aufräumarbeiten für eine Stunde voll gesperrt werden. Der Verkehr wurde in Schwanewede abgeleitet. Die Feuerwehr rückte zum Sichern der Einsatzstelle aus, klemmte die Batterie ab und streute auslaufende Betriebsstoffe ab.

Die Polizeiinspektion Cuxhaven warnte vor glatten Straßen im ganzen Norden: „Nicht nur auf den Nebenstrecken kann es heute glatt werden, auch die Autobahnen können von Blitzeis betroffen sein. Grundsätzlich müssen Fahrzeuge mit der geeigneten Bereifung, also mit Winterreifen, unterwegs sein. Außerdem sollen Autofahrer ihre Fahrweise der Witterung anpassen und lieber fünf Minuten mehr einplanen“, sagt Tom Kase, Pressesprecher der Polizeiinspektion Cuxhaven.

Straßenglätte führte am Freitagvormittag auch zu einem weiteren Verkehrsunfall auf der Autobahn 1. Gegen 11.30 Uhr war eine BMW-Fahrerin zwischen den Anschlussstellen Bremen-Mahndorf und Oyten unterwegs. Im Bremer Kreuz geriet die Frau bei starkem Schneefall mit ihrer Limousine ins Rutschen. Der Wagen prallte gegen einen Lkw, schleuderte in eine Leitplanke und blieb stark beschädigt auf dem Hauptfahrstreifen stehen.

Ein Arzt, der zufällig an der Unfallstelle vorbeikam, versorgte die Fahrerin bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes. Dieser brachte die Frau in eine Klinik. Am Lastwagen entstand leichter Schaden. Das Fahrzeug konnte nach der Unfallaufnahme seine Fahrt fortsetzen. Der BMW musste abgeschleppt werden. Es kam zu leichten Verkehrsbehinderungen in Fahrtrichtung Hamburg.

Mehr als 100 Unfälle bis zum Abend

Allein in Bremen kam es bis zum Freitagabend zu mehr als 100 Unfällen - meist blieb es jedoch bei Blechschaden. Probleme gab es auch bei der Bahn. Eingefrorene Weichen und vereiste Oberleitungen haben viele Bahnstrecken im Norden Deutschlands lahmgelegt. Das Unternehmen Metronom stellte bis 23 Uhr den Betrieb auf seinen Strecken ein, auch für den Sonnabend wird mit Behinderungen gerechnet.

Jetzt sichern: Wir schenken Ihnen 1 Monat WK+!
Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren

Das Beste mit WK+