Fußball-Bezirksliga Lüneburg

Hansa Schwanewede lässt zu viele Chancen liegen

Für Bezirksliga-Aufsteiger FC Hansa Schwanewede wäre zumindest ein Remis möglich gewesen. Doch der FSV Langwedel-Völkersen behielt am Ende mit 3:1 die Oberhand.
14.10.2019, 12:48
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Von Karsten Hollmann
Hansa Schwanewede lässt zu viele Chancen liegen

Schwandewedes Jendrik Seebeck (am Boden, hier auf einem Archivbild) verpasste ebenfalls eine gute Gelegenheit für den FC Hansa.

Björn Hake

Schwanewede. Verteidiger Louis Gehrke beglückwünschte seinen Torwart Mika-Ole Haase nach 62 Minuten zu einer glänzenden Parade gegen Daniel Gaese vom FC Hansa Schwanewede. Haase bewahrte seinen FSV Langwedel-Völkersen damit vor dem 2:2-Ausgleich in der Partie der Fußball-Bezirksliga Lüneburg 3 beim FC Hansa Schwanewede. Am Ende siegte der Gast etwas glücklich mit 3:1.

„Hansa hat es gut gemacht. Wir hätten uns über ein Unentschieden nicht beschweren dürfen“, räumte FSV-Coach Emrah Tavan ein. Thorben Wendt nutzte einen Bock von Oguzhan Dalan zur frühen Langwedeler Führung (9.). Die Gastgeber brauchten eine Weile, um ins Match zu kommen und verzeichneten nach 20 Minuten einen ersten guten Abschluss von Phillip Barnat. Beim 1:1-Ausgleich steckte Emil Tepper den Ball nach einem Vorstoß von Alessandro Kray über die rechte Seite zu Daniel Gaese durch, der den Angriff sicher vollendete (32.).

Drei Minuten vor dem Pausenpfiff tauchte Daniel Gaese nach einer erneuten Tepper-Vorlage alleine vor Mika-Ole Haase auf, scheiterte aber an diesem. „Den kann man auch mal machen“, trauerte FC-Trainer Andreas Dirks dieser Großchance hinterher. Kurz darauf köpfte Nick Stellmann das Leder zu Alessandro Kray, der den Innenpfosten anvisierte. „Das 1:1 zur Pause war für uns wirklich etwas glücklich“, betonte Emrah Tavan.

Nach der Rückkehr aus den Kabinen ließen die Platzherren die Zügel dann aber ein wenig schleifen. Folgerichtig schlug Daniel Throl mit einem Solo aus halbrechter Position zum 2:1 für den Gast zu (59.). Bis dahin war von dem Goalgetter wenig zu sehen gewesen. „Beißt euch da mal wieder rein“, forderte Andreas Dirks seine Mannen auf. Die waren auch drauf und dran, noch zum Ausgleich zu kommen. Mika-Ole Haase wehrte einen Schuss von Alessandro Kray aber so gerade eben noch zur Ecke ab (70.). Auf der anderen Seite verpassten Hermann Babe und Artur Pfannenstil jeweils aus aussichtsreicher Position die Vorentscheidung. Auch Thorben Wendt verfehlte auf Zuspiel von Daniel Throl freistehend den Hansa-Kasten (77.).

Der Aufsteiger schnupperte nur noch einmal ernsthaft am Einstand. Nach einem langen Ball von Chris Ziegenbein auf den rechten Flügel zu Emil Tepper kam der als Mittelstürmer eingewechselte Innenverteidiger Jendrik Seebeck in der Mitte einen Schritt zu spät (79.). Justin Schmidt machte schließlich per Konter alles klar. „Das war eine unnötige Niederlage. Wir hätten mit 3:1 führen können", resümierte Dirks. Oder zumindest irgendwann das 2:2 machen müssen.

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