Handball-Oberliga der Männer Höhenluft schnuppern

Die HSG Schwanewede/Neuenkirchen ist Sonnabend beim verlustpunktfreien Spitzenreiter TV Cloppenburg zu Gast
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Von Olaf Kowalzik und Klaus Grunewald

Schwanewede/Grambke. Die HSG Schwanewede/Neuenkirchen ist an diesem Wochenende am Topspiel der Handball-Oberliga Nordsee der Männer beteiligt. Die „Schwäne“ stellen sich als Tabellenfünfter beim verlustpunktfreien Spitzenreiter TV Cloppenburg (12:0 Zähler) vor. Zwei Klassen tiefer folgt für die HSG Schwanewede/Neuenkirchen II (beim TV Langen) und den SV Grambke-Oslebshausen (gegen HSG Delmenhorst II) die nächste Episode im Abstiegskampf der Landesliga Bremen.

TV Cloppenburg - HSG Schwanewede/Neuenkirchen: Oberliga-Aufsteiger HSG Schwanewede/Neuenkirchen schnuppert am achten Spieltag Höhenluft. Es geht zum Tabellenführer TV Cloppenburg in die 2000 Zuschauer fassende Halle an der Leharstraße. „Mit dem Kader, dem Etat und dem Aufwand, den der TVC fährt, ist für ihn der Aufstieg fast schon ein Muss“, meint HSG-Trainer Andreas Szwalkiewicz.

Für ihn gestaltet sich die Aufgabe dadurch leichter, „da der Druck nicht im Geringsten bei uns liegt“, fährt er fort. „Cloppenburg muss vor dieser Kulisse liefern, wir befinden uns dagegen voll im Soll.“ Cloppenburgs Coach Barna-Zsolt Akascos hat den auf allen Positionen mehrfach stark besetzten Hausherren eine Spielkultur mit einem roten Faden verpasst. Trotzdem sieht das HSG-Trainerduo Ansatzpunkte, dem Tabellenführer beizukommen. „Dennis Graeve und ich sind davon überzeugt, dass wir das Zeug haben, jeden Gegner in der Liga zu schlagen. Dazu muss am Sonnabend viel passen“, betont „Andi“ Szwalkiewicz. Der HSG-Hauptsponsor stellt ein begrenztes Freikartenkontingent für Fans zur Verfügung, die sich im HSG-Trikot, Pulli oder Ähnlichem unter das Publikum mischen. Eine Vorabanmeldung auf der Instagram- oder Facebookseite des Teams ist erforderlich. ELO

Sonnabend, 19.30 Uhr, Leharstraße

SV Grambke-Oslebshausen – HSG Delmenhorst II: Der SV Grambke-Oslebshausen hat die Rekordabfuhr in Achim abgehakt, jetzt will er gegen den Landesliga-Vorletzten HSG Delmenhorst II beweisen, dass er es besser kann. „Delmenhorst darf gegen uns keinen Punkt holen, dafür werden wir alles in die Waagschale werfen“, verspricht der SVGO-Trainer Marcel Hägermann.

Hägermann kann gegen die Niedersachsen fast auf seinen kompletten Kader, also auch auf den zuletzt vermissten Rückraumspieler Björn Bischof, zurückgreifen. Lediglich Felix Hinrichs wird noch fehlen. Die Delmestädter haben ein schweres Auftaktprogramm hinter sich und mit dem Halblinken Bastian Schäfer den viertbesten Torschützen der Liga (41 Tore aus sechs Spielen) in ihren Reihen. Für Marcel Hägermann stellt das Spiel den Auftakt von insgesamt drei wichtigen Duellen dar, in denen auch noch die HSG Verden-Aller und die HSG Schwanewede/Neuenkirchen II auf sein Team warten. „Wir wollen dreimal gewinnen und uns zu den sicheren Tabellenplätzen vorarbeiten“, lautet sein Ziel. ELO

Sonnabend, 16.30 Uhr, Sperberstraße

TV Langen – HSG Schwanewede/Neuenkirchen II: Der 34:29-Erfolg über die HSG Stuhr am vergangenen Wochenende kann Mut machen. Nach dieser Devise dürfte die Schwaneweder Reserve beim TV Langen in der gegenüber dem ursprünglichen Termin um eine Stunde auf 18 Uhr verschobenen Spiel antreten. Diese kleine Verschiebung sollte die „Schwäne“ nicht daran hindern, den Schwung aus dem jüngsten Heimsieg mit in die Auswärtspartie gegen einen Gastgeber zu nehmen, der in der vergangenen Saison noch in der Verbandsliga Nordsee spielte und es dort mit der inzwischen in die Oberliga aufgestiegenen ersten Vertretung der HSG Schwanewede/Neuenkirchen zu tun hatte.

Die Erste der „Schwäne“ entschied beide Begegnungen deutlich zu ihren Gunsten, was dazu beitrug, dass der TV Langen in die Landesliga absteigen musste. Dort rangiert er als Tabellensiebter zwei Ränge vor der HSG-Reserve, die bei einem Auswärtserfolg an der Mannschaft aus der Stadt Geestland im Landkreis Cuxhaven vorbeiziehen würde. Die Mannschaft des Schwaneweder Trainerteams Marko Koß und Niko Wachowiak ist aufgrund personeller Probleme schwach in die Saison gestartet, wartete aber zuletzt gegen die HSG Stuhr mit besseren Defensivleistungen auf. Personelle Probleme hat auch der TV Langen, der seine bisherigen Spiele mit einem kleinen Kader bestritt. GRU

Sonnabend, 18 Uhr, SZ Bederkesa

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