Kunst aus Meyenburg Detailliert und atmosphärisch

Der Meyenburger Klaus Schäfer hat das Bremer Rathaus mit Öl auf Leinwand gemalt – und nicht nur das.
16.04.2022, 05:00
Lesedauer: 3 Min
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Von Marina Köglin

Meyenburg. Ein sonniger Tag auf dem Bremer Marktplatz im Jahr 1859. Kurz vor halb eins – so zeigt es die Uhr am Nordturm des Doms an. Der Himmel ist strahlend blau und rund um den steinernen Roland herrscht rege Betriebsamkeit. Da werden Fässer gerollt, Kisten getragen, Früchte abgewogen und Fuhrwerke entladen. Händler bieten Körbe, Gemüse, Geflügel und Fisch zum Kauf. Personen „im feinen Zwirn“ – die Herren mit Zylinder, die Damen mit Häubchen – flanieren über den Platz und begutachten das Angebot. Sonnenlicht flutet zwischen den hohen Gebäuden hindurch. Außer Rathaus und Dom sind auch eine Ecke der alten Börse, ein Teil der Liebfrauenkirche, das lutherische Waisenhaus und das Haus Balleer zu sehen. „Nach der Natur gezeichnet und lithographiert“ wurde das Bild ursprünglich von Karl Gildemeister (1820-1869).

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