Handball-Oberliga der Männer Optimierungsbedarf

Mit Verbesserungen in drei Bereichen soll die HSG Schwanewede/Neuenkirchen nach der Derby-Niederlage umgehend gegen Hatten-Sandkrug in die Erfolgsspur zurückkehren
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Von Olaf Kowalzik und Klaus Grunewald

Schwanewede/Grambke. Nach der beim HC Bremen kassierten zweiten Saisonniederlage in der Handball-Oberliga der Männer geht es für die HSG Schwanewede/Neuenkirchen, an diesem Sonnabend im Heimspiel gegen die TSG Hatten-Sandkrug direkt wieder in die Erfolgsspur zurückzukehren. Ganz andere Sorgen hat die zweite Vertretung der „Schwäne“, die Landesliga-Letzter ist, zunehmend unter Druck gerät und gegen die HSG Stuhr dringend punkten muss. Klassengefährte SV Grambke-Oslebshausen steht indes vor dem schweren Gang zum Tabellendritten SG Achim/Baden II.

HSG Schwanewede/Neuenkirchen I – TSG Hatten-Sankrug: „Wir müssen unser Stellungsspiel in der Abwehr sehr stark verbessern, unsere Fehlerquote im Spiel nach vorne verringern und auf allen Positionen an unserer Wurfquote arbeiten“, fordert HSG-Trainer Andreas Szwalkiewicz von seinen Spielern umfangreiche Optimierungen. Die auf den siebten Rang abgerutschten „Schwäne“ (8:4 Punkte) wollen zugleich das Tabellenbild gegen den Neunten TSG Hatten-Sandkrug (4:8) zu ihrem Vorteil bestätigen und ausbauen. Personell gibt es gegenüber der Vorwoche keine Änderungen, sodass sich dieser Kader vor eigenem Publikum für die 30:33-Niederlage am Bremer Jakobsberg rehabilitieren kann. Kummer bereitet dem Aufsteiger Rückraumspieler Marco Wilhelms, bei dem ein MRT einen endgültigen Aufschluss über die Schwere seiner Knieverletzung geben muss. Die vorgenommene Arthroskopie weist eine Dehnung der Kreuzbänder aus.

Der Gast aus Hatten-Sandkrug ist im Kern seit Jahren eingespielt. Bester Werfer ist Andre Haake (36 Tore aus sechs Spielen). Der erfahrene Robert Langner ist nach seiner überstandenen einjährigen Verletzungspause ein wichtiger Stabilisator der Abwehr und setzt auch im TSG-Angriff viele Akzente. ELO

Sonnabend, 18 Uhr, Heideschule

HSG Schwanewede/Neunkirchen II – HSG Stuhr: Marko Koß ging am Freitag davon aus, dass er an diesem Sonnabend einen kompletten Kader gegen die HSG Stuhr aufbieten kann. Sicher ist sich der Trainer der „Schwäne“-Reserve allerdings nicht, denn die Trainingsbeteiligung lasse nach wie vor zu wünschen übrig, kritisiert er. Dieses Manko hat wesentlich dazu beigetragen, dass seine Mannschaft das Tabellenende der Landesliga ziert. Mit der HSG Stuhr stellt sich nun ein Team in der Heidehalle vor, dem die Gastgeber im „Normalfall“ auf Augenhöhe begegnen. Die Stuhrer, so Koß, spielten im Wesentlichen mit dem Kader, der zum Abschluss der vergangenen Saison den sechsten Tabellenrang belegte, während die Zweite der HSG Schwanewede/Neuenkirchen als Zehnter durchs Ziel ging. Gegen die Mannschaft aus dem Landkreis Diepholz erreichten die „Schwäne“ in eigener Halle ein 29:29-Remis, in Stuhr verloren sie 29:34. Nun hofft Marko Koß, dass genügend Akteure an Bord sind, die mit einer engagierten und kämpferischen Leistung den zweiten Saisonsieg erringen. GRU

Sonnabend, 20 Uhr, Heidehalle

SG Achim/Baden II – SV Grambke-Oslebshausen: Der SVGO muss den schweren Gang zum Verbandsliga-Absteiger ohne seinen verhinderten Trainer Marcel Hägermann antreten. Seinen Job an der Außenlinie werden sich der „Co" Jan Evrard und der verletzte Torwart Michael Mulinski teilen. Die Gelb-Blauen wollen gerade nach dem 25:25 in Bützfleth weiter Gas geben. „Wir sind beim Tabellendritten der klare Außenseiter, wir wollen ihn aber trotzdem ärgern und keine Punkte verschenken", gibt Hägermann als Marschroute aus. „Und wer weiß, vielleicht klauen wir da ja sogar einen Zähler".

Dem SVGO werden aber auch beim zweiten Auswärtsspiel in Folge die beiden Halbangreifer Björn Bischof und Felix Hinrichs fehlen, sodass der zuletzt starke Halblinke Philip Schmidt dort erneut die einzige Wahl ist. Außerdem ist der Linkshänder Sebastian Dunker nicht mit von der Partie. Die Hausherren (9:3 Punkte) müssen gewinnen, damit sich der Spitzenreiter TV Schiffdorf (10:0 Zähler) nicht noch weiter von ihnen entfernt. ELO

Sonnabend, 16.45 Uhr, Gymnasium Achim

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