Handball: Verbands- und Landesliga Männer

„Schwäne“ haben eine Rechnung offen

Die HSG Schwanewede/Neuenkirchen will beim Rückrundenauftakt eine Rechnung begleichen und Platz zwei festigen. Schließlich hat sie gegen den TuS Haren mit dem 23:24 die bislang einzige Niederlage kassiert.
25.01.2019, 14:41
Lesedauer: 3 Min
Zur Merkliste
Von Olaf Kowalzik und Klaus Grunewald
„Schwäne“ haben eine Rechnung offen

Angeschlagen, aber gegen TuS Haren wohl einsatzfähig: "Schwäne"-Außenspieler Tim Paltinat.

OLAF KOWALZIK BREMEN +494216447123

Schwanewede. Die HSG Schwanewede/Neuenkirchen will beim Rückrundenauftakt in der Handball-Verbandsliga Nordsee der Männer an diesem Sonnabend um 18 Uhr (Halle Heideschule) eine Rechnung begleichen und den zweiten Tabellenplatz festigen. Schließlich hat sie gegen den TuS Haren mit dem 23:24 die bislang einzige Niederlage kassiert.

In ganz anderen Tabellenregionen bewegen sich der SV Grambke-Oslebshausen und die HSG Schwanewede/Neuenkirchen II. Auf den SVGO erwartet nach der Pleite im Kellerduell beim TV Sottrum die schwere Aufgabe beim TV Schiffdorf (Sbd., 18.30 Uhr), die HSG will beim TV Oyten (Sbd., 17 Uhr) nach bislang zwei Niederlagen in 2019 punkten und sich von den Abstiegsplätzen absetzen.

HSG Schwanewede/Neuenkirchen – TuS Haren : Durch die Hinspielniederlage gehen die „Schwäne“ nach dem Erfolg im Spitzenspiel über Neerstedt wenigstens nicht zu beschwingt in die nächste Partie und nehmen den Tabellenfünften ernst, zumal der Anfang Dezember ja auch schon mit 32:29 in Neerstedt triumphiert hatte. „Deshalb hoffen wir auch wieder auf unsere Fans und die Gänsehaut-Atmosphäre“, betont der HSG-Trainer Andreas Szwalkiewicz.

Seine Spieler treffen mit Stefan Sträche (123 Tore) und Martin Giesen (95) auf Ballermänner der Verbandsliga. Das Spielmacher-Kreisläufer-Duo nimmt in der Torjägerliste die Plätze eins und drei ein und zeichnet für 57 Prozent der TuS-Treffer direkt verantwortlich. „Wir müssen aber auch gegen den Rest der homogenen Truppe eine gute Abwehr stellen und in unser Tempospiel kommen“, fordert Szwalkiewicz.

Beim Gastgeber sind der Rückraumspieler Marc Blum und der Linkshänder Tim Paltinat gesundheitlich angeschlagen – ihr Coach rechnet aber mit ihrem Einsatz.

Sonnabend, 18 Uhr, Heideschule

TV Schiffdorf – SV Grambke-Oslebshausen: Die jüngste Niederlage im Kellerduell in Sottrum wurmt den SVGO immer noch, er spornt ihn aber auch zur Wiedergutmachung an. Blöde nur, dass die Gelb-Blauen im fünften Auswärtsspiel nacheinander beim Tabellenzweiten TV Schiffdorf antreten müssen. „Das ist in dieser Situation einer der unpassendsten Gegner, den man bekommen kann“, sagt SVGO-Interimstrainer Marcel Hägermann.

Gegen den Aufsteiger wird es für den Tabellenvorletzten sehr schwer werden, endlich in die Erfolgsspur zu kommen. Trotzdem lässt Marcel Hägermann nicht locker: „Noch ist nichts verloren und der Zug noch nicht abgefahren. Wir werden nichts unversucht lassen und alles reinlegen, um für eine Überraschung zu sorgen.“ Personell ist der SV Grambke-Oslebshausen nicht auf Rosen gebettet, da Tobias Götz, Sebastian Dunker (beide beruflich verhindert), Björn Bischof, Kamil Arkulary (beide verletzt) und Melvin Bülow ausfallen. Im Hinspiel vor rund zwei Monaten, dem letzten unter dem damaligen Spielertrainer Holger Langer, hatte es für den SVGO eine 24:37-Abfuhr gegeben.

Sonnabend, 18.30 Uhr, Sonderschule

TV Oyten – HSG Schwanewede/Neuenkirchen II: Die dritte Niederlage in Folge im neuen Jahr will die HSG zwar unbedingt vermeiden, doch das ist leichter gesagt als getan. Schließlich muss die Mannschaft von Trainer Marko Koss beim Tabellensiebten antreten, der mit bislang vier Niederlagen nur zwei mehr kassiert hat als Spitzenreiter TSV Daverden. Die HSG-Reserve ist dagegen bereits achtmal leer ausgegangen und besitzt als Tabellenelfter nur ein dünnes Polster zu den Abstiegsrängen. So gesehen, dürften die „Schwäne“ nach der jüngsten Niederlage des Vorletzten SVGO Bremen beim Schlusslicht TV Sottrum etwas aufgeatmet haben.

Gleichwohl soll der Klassenerhalt aus eigener Kraft geschafft werden. Und deshalb ist es vor allem wichtig, mit ausreichender personeller Ausstattung um die notwendigen Punkte kämpfen zu können. In Oyten, wo in der Pestalozzi-Halle nicht mit Backe gespielt werden darf, kann „Schwäne“-Trainer Marko Koss wahrscheinlich wieder Florian Fronz und Carsten von der Heyde einsetzen, die vor einer Woche bei der 21:27-Niederlage bei der HSG Delmenhorst II noch verletzt auf der Bank saßen. Möglicherweise stößt auch der ein oder andere A-Jugendliche wieder zum Team. Koss: „Wenn wir mal mit mehr als zehn oder elf Akteuren antreten könnten, wäre das natürlich hilfreich.“

Sonnabend , 17 Uhr, Pestalozzistraße

Jetzt sichern: Wir schenken Ihnen 1 Monat WK+!
Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren

Das Beste mit WK+