SV Aschwarden

Fairness-Preisträger stürzt rapide ab

Für den SV Aschwarden nahm der Fairness-Cup in der Herbstserie 2020 einen unerfreulichen Verlauf.
06.11.2020, 08:44
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Von Reiner Tienken

Aschwarden. Für den SV Aschwarden nahm der Fairness-Cup in der Herbstserie 2020 einen unerfreulichen Verlauf. Die Elf von Trainer Sven Sohn stellte in der Vorsaison im Fußball-Herrenbereich noch die disziplinierteste Mannschaft aller Osterholzer Herrenteams von der Landes- bis zur Kreisliga. Aktuell bilden die Deich-Kicker nur das Schlusslicht im Fairness-Klassement. Aus der Sicht des Trainers führten auch höchst zweifelhafte Entscheidungen der Schiedsrichter mit dazu, dass der SV Aschwarden im ersten Saisonabschnitt 20/21 etwas an Renommee bei der Außendarstellung auf den Sportplätzen einbüßte.

Für sein vorbildliches Auftreten im abgelaufenen Spieljahr 19/20 erhielt der Verein erst vor einigen Wochen von einem Sponsor noch Sachpreise im Gegenwert von 1300 Euro. Mit 16 Gelben Karten in den ausgetragenen 16 Punktspielen landete der SV Aschwarden auf einem sehr guten 13. Platz unter 952 Mannschaften aus 64 Staffeln aus ganz Niedersachsen. Die Fairnesswertung der Spielserie 20/21 stellt den Rot-Schwarzen ein deutlich schlechteres Zeugnis aus.

In den bisher sieben absolvierten Begegnungen kassierte der Verein 13 Gelbe Karten, eine Gelb-Rote Karte sowie zwei Rote Karten. Hinter dem 1. FC Osterholz-Scharmbeck (Quotient: 3,33) ist der SV Aschwarden (3,71) damit am Tabellenende der Fairness-Rangliste der Kreisliga Osterholz zu finden. Die Feldverweise handelten sich die Brüder Steffen (Gelb-Rote Karte, Rote Karte) und Christoph Hotes (Rote Karte) ein. „Es ist bisher echt unglücklich gelaufen. Zwei der drei Platzverweise waren extrem umstritten“, nahm Sven Sohn seine beiden Rotsünder in Schutz. Der Trainer vermisste bei den Unparteiischen auch ein wenig das Fingerspitzengefühl.

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