HSG Schwanewede/Neuenkirchen „Schwäne“ starten beim „Luxat-Cup“ in Oyten

Bei den Oberliga-Handballer der HSG Schwanewede/Neuenkirchen fliegt wieder der Ball. Es ist zwar nur ein erster Test, aber der hat es in sich: Die „Schwäne“ starten so beim „Luxat-Cup“ in Oyten.
06.08.2021, 12:08
Lesedauer: 3 Min
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Von Olaf Kowalzik

An diesem Sonnabend ist es soweit. Dann fliegt bei den Oberliga-Handballer der HSG Schwanewede/Neuenkirchen endlich wieder der Ball. Es ist zwar nur ein erster Test, aber der hat es in sich: Die „Schwäne“ starten beim „Luxat-Cup“ in Oyten und werden dort über 160 Spielminuten gefordert. „Das ist nicht ohne", stellt der HSG-Trainer Henning Schomann nicht nur in Bezug auf die körperliche Belastung seines Teams fest.

Die Konkurrenz ist ja auch nicht von Pappe. Zwei der vier Gegner, die SG Achim/Baden und die HSG Nienburg, sind ja direkte Oberliga-Rivalen der sogenannten „Sahneschnitten“. Die HSG Nienburg hat der Handballverband nach den Drittliga-Aufstiegen des TV Bissendorf-Holte und des VfL Fredenbeck geographisch von der Niedersachsen- in die Nordsee-Staffel umgruppiert. In Nienburg dürfen die „Schwäne“ dann auch gleich am zweiten Spieltag antreten. In der Verbandsliga sind wiederum die weiteren Turniergegner HSG Heidmark und der Gastgeber TV Oyten beheimatet. Jedes Match geht über zweimal 20 Minuten.

Bis zum Saisonstart am 19. September bleiben den „Schwänen" noch rund sechs Wochen Zeit, um sich für das Auftakt-Heimspiel gegen die HSG Hunte-Aue Löwen zu rüsten. Deshalb haben sie am vergangenen Montag die letzte Phase der Saisonvorbereitung eingeläutet. Die Zeit bis zum ersten Oberliga-Anpfiff ist dieses Mal allerdings etwas knapper bemessen als im Vorjahr. Da war die Saison erst im Oktober gestartet worden.

„Wir haben unsere Taktung gut auf den September ausgerichtet“, sieht Henning Schomann darin kein Problem. Im Soll befindet sich seine Mannschaft dennoch nicht. „Wir sind noch nicht auf dem Level, den ich erreichen möchte", stellt der B-Lizenzinhaber fest. Sechs Monate ohne einen Griff nach dem Ball haben eben einige Baustellen aufgemacht. Außerdem seien die Spieler auf unterschiedlichen körperlichen Niveaus und Training zurückgekehrt.

„Auch die Bewegungen in der Halle sind zunächst einmal etwas ganz anderes als draußen. Bis wir wieder komplett eingespielt sind, wird das bis Weihnachten dauern", prognostiziert der HSG-Coach. Fest steht, dass Tizian von Lien nach seiner überstandenen Schulterverletzung fester Co-Trainer an Schomanns Seite sein wird. Auf dem Spielfeld bleibt Torben Lemke der gewünschte Entscheider. „Er ist mein verlängerter Arm“, legt sich Schomann fest. Aktuell arbeitet er mit seiner Mannschaft vor allem an der Abwehr und der Spielfähigkeit. Am Ende soll die HSG Schwanewede/Neuenkirchen wieder das hohe Tempo auszeichnen, das sie schon in den ersten beiden Spielen im Oktober 2020 gezeigt hatte, ehe die Saison coronabedingt abgebrochenen wurde. „Wir wollen die Gegner vor uns hertreiben", wünscht sich Henning Schomann.

Bei allen Anstrengungen kam bei den „Schwänen“ jedoch auch der Spaß nicht zu kurz. Sie hatten inklusive sämtlicher Zu- und Abgänge die Abschlussfahrt der Mini-Saison 2020/21 unternommen. Anfang Juli war es für sie auf die Insel gegangen. Nein, nicht nach Mallorca. Das Schomann-Team hatte sich als Zielort für einen Tag den Harriersand ausgesucht und sich dort auch sportlich betätigt.

Auf dem Hinweg setzte sich das Team Alt im Boßeln deutlich gegen das Team Jung durch. Neben dem Baden in der Weser stand auch ein Gruppentanz auf dem Programm. Als musikalischer „Stargast“ trat der zum Jahreswechsel nach Köln zurückgegangene Ex-Schwaneweder Vibulan Sivanathan auf. „Lucid dreams“ heißt der Coversong (original von Juice WRLD), den er unter dem Künstlernamen Vibu auch auf YouTube und Spotify veröffentlicht hat – und den er auch auf der Insel präsentierte.

Nach dem gemeinsamen Spaß ging es bei den „Schwänen“ zum Abschluss der ersten Vorbereitungsphase sportlich so richtig zur Sache: Der Triathlon sollte die Spieler traditionell mit 500 Meter Schwimmen, 28,35 Kilometer Radfahrern und 5,35 Kilometer Laufen fordern. Malte Hamsch gewann die Gesamtwertung vor Karlo Oroz und Niklas Mechau. Hamsch war beim Schwimmen (acht Minuten, 50 Sekunden) und Radfahren (59 Minuten, 21 Sekunden) der Schnellste, Oroz gab beim Laufen (22 Minuten, 36 Sekunden) den Takt vor.

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