HSG Schwanewede/Neuenkirchen

Unberechenbare HSG Barnstorf/Diepholz

In der Handball-Oberliga Männer gastiert an diesem Sonnabend die HSG Schwanewede/Neuenkirchen beim Tabellenzehnten HSG Barnstorf/Diepholz. Die Barnstorfer setzten sich gegen die „Schwäne“ in der Hinrunde durch.
21.02.2020, 14:37
Lesedauer: 2 Min
Zur Merkliste
Von Olaf Kowalzik
Unberechenbare HSG Barnstorf/Diepholz

Da der "Schwäne"-Trainer Henning Schomann fehlt, wartet auf Torben Lemke (Mitte) eine Doppelaufgabe.

OLAF KOWALZIK

Bremen-Nord. In der Handball-Oberliga Männer gastiert an diesem Sonnabend die HSG Schwanewede/Neuenkirchen beim Tabellenzehnten HSG Barnstorf/Diepholz. Die Barnstorfer setzten sich gegen die „Schwäne“ in der Hinrunde durch. Der abstiegsbedrohte Landesligist SV Grambke-Oslebshausen muss an diesem Sonnabend ebenfalls reisen.

HSG Barnstorf/Diepholz – HSG Schwanewede/Neuenkirchen: Was den eigenen Angriff betrifft, muss sich die HSG Schwanewede/Neuenkirchen nicht groß umgewöhnen. Denn ihr jüngster Heimspielgegner, SV Beckdorf, praktiziert ähnliche Deckungsvarianten wie der kommende, die HSG Barnstorf/Diepholz. Beide stecken übrigens auch auf den Plätzen zwölf und zehn punktgleich im Abstiegskampf (11:23 Zähler), die „Schwäne“ nehmen mit 20:14 Punkten den beruhigenden fünften Rang ein. „Die Barnstorfer zähle ich zur Kategorie der auswärts schlagbaren Gegner“, meint HSG-Trainer Henning Schomann, obwohl das Hinspiel knapp mit 31:29 für den Aufsteiger aus dem Landkreis Osterholz endete. Die Gastgeber verfügen über eine Reihe von erfahrenen Spielern und sind gerade zu Hause eine Wundertüte, was ihre Siege über den Zweitplatzierten Habenhausen und den Siebten aus Bissendorf zeigen.

In den jüngsten drei Heimspielen am Stück zogen die Niedersachsen jedoch durchweg den Kürzeren, das Match gegen die „Schwäne“ ist das vierte in Serie. Henning Schomanns Problem ist, dass er am Spieltag selbst verhindert ist, sodass sein spielender Co-Trainer Torben Lemke die Chefrolle übernimmt. Er wird auf der Bank vom aktuell verletzten Tizian von Lien unterstützt, der über viel Trainererfahrung verfügt.

Sonnabend, 19.30 Uhr, Mühlenkamp

TV Langen – SV Grambke-Oslebshausen: Im Hinspiel hatte der SVGO den TV Langen mit 31:21 klar dominiert, für das Rückspiel erwartet der SVGO-Trainer Marcel Hägermann einen ganz anderen Gegner. „Was da jetzt bei denen im Aufgebot steht, ist von unserem ersten Vergleich weit entfernt“, warnt Hägermann und verweist auf den jüngsten 26:20-Auswärtssieg Langens gegen Bützfleth/Drochtersen. Denn Bützfleth hatte kurz vorher den Vierten Arbergen-Mahndorf bezwungen. „Mal sehen, was da auf uns zukommt“, sagt der SVGO-Trainer. Die Rückkehr der beiden Linkshänder Jonas Pfeiffer und Sebastian Dunker sorgt für einen gut gefüllten Kader, lediglich im Tor kristallisiert sich eine Problemzone heraus. Denn Michael Mulinski und Bastian Entelmann fallen weiterhin verletzt aus, und auch der zuletzt stark haltende Fynn Bödeker ist angeschlagen. Über eine kurzfristige Lösung wird vereinsintern wohl noch bis kurz vor dem Anpfiff beraten.

Sonnabend, 17 Uhr, SZ Langen

Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren

Das Beste mit WK+