Sportschnack Werder-Sieg bei den „Wölfen“ folgt auf Tennis-Niederlage von Marco Bode

Marco Bode gegen Thomas Derzak – so lautete ein Einzel mit Promi-Faktor im Punktspiel der Tennis-Landesliga Herren 40 zwischen dem Bremer Hockey-Club und dem Beckedorfer TC.
04.12.2019, 14:12
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Marco Bode gegen Thomas Derzak – so lautete ein Einzel mit Promi-Faktor im Punktspiel der Tennis-Landesliga Herren 40 zwischen dem Bremer Hockey-Club und dem Beckedorfer TC. Endstand 4:6, 4:6. „Am Ende hat er den Schläger geschmissen“, erzählte Thomas Derzak vom Match gegen den Aufsichtsratsvorsitzenden des Fußball-Bundesligisten Werder Bremen und Ex-Fußball-Nationalspieler. Einem Match gegen einen laut Derzak fairen und netten Gegner, der für ihn sehr unangenehm zu spielen gewesen sei. Denn während der 47-jährige Derzak ein Freund von Grundlinienduellen ist, zog der 50-jährige Marco Bode sein Serve-an-volley konsequent durch. Derzak: „Er war schnell am Netz, ist richtig fit.“ Zum längeren Gedankenaustausch mit Werders früherem Bundesliga-Kicker (389 Bundesliga-Spiele) kam es jedoch nicht, denn beim gemeinsamen Essen der Teams war Marco Bode nicht mehr vor Ort. „Er hat das Doppel auch nicht mehr bestritten, weil er wohl noch nach Wolfsburg fahren wollte“, berichtete Thomas Derzak. Der Auftritt der Werder-Profis, die mit dem 3:2 bei den „Wölfen“ ihre Sieglos-Serie beendeten, wird Marco Bode dann sicherlich über die Zwei-Satz-Niederlage gegen Thomas Derzak hinweg getröstet haben. PJ


Mit Stefan Schellhase verfügt der Fußball-Kreisligist SG Platjenwerbe neuerdings über einen Co-Trainer, der Cheftrainer Jan-Hendrik Bosse mit Rat und Tat zur Seite steht. Der 31-jährige Schellhase bekleidete zuvor die Posten des Co-Trainers und Spartenleiters beim ATSV Scharmbeckstotel – mit Ulf Becker gehört auch ein Torwarttrainer zum Trainerstab beim SGP-Team. RT


Der SV Grün-Weiß Beckedorf muss voraussichtlich sehr lange auf seinen Neuzugang in der 1. Fußball-Kreisklasse Osterholz, Levon Hayrapetyan, verzichten. Der Mittelfeldmann blieb bei der 3:4-Niederlage seines Vereins beim VfR Seebergen/Rautendorf bereits in der zehnten Minute in einer Kuhle hängen und musste mit Verdacht auf einen Kreuzbandriss mit dem Rettungswagen in Krankenhaus gebracht werden. Bei den ohnehin stark ersatzgeschwächten Gästen ersetzte dann Trainer Wahe Airapetian seinen jüngeren Bruder Levon Hayrapetyan. Der so furios in die Saison gestartete Titelkandidat sehnt nach einem Absturz in den vergangenen Wochen nun nur noch die Winterpause herbei. KH


Doppeltes Pech beim Fußball-Landesligisten SV Grohn. Erst stand der etamäßige Schlussmann Andreas Balzer gegen OT Bremen aus privaten Gründen nicht zur Verfügung. Hierfür rückte der Feldspieler Dennis Magull ins „Husaren“-Gehäuse. Doch auch der 26-jährige Magull musste aufgrund einer Wadenverletzung in der 70. Minute passen. Die letzten 20 Minuten hütete dann noch Hakan Özyasamis das Tor der Nordbremer und musste auch noch zwei Gegentreffer bei der hohen 1:9 (1:3)-Niederlage hinnehmen. OSH


Kleine Idee, große Wirkung: Zunächst hatte Marcus Helmke, der Torwart der Oberliga-Handballer der HSG Schwanewede/Neuenkirchen, zwei Fantrikots des Männer-Aushängeschildes nur für seine beiden Zwillingssöhne Moritz und Lukas anfertigen lassen. Auf eigene Kosten. Der Oberliga-Trainer der „Schwäne“, Andreas Szwalkiewicz, fand die Idee derart gut, dass er die Erstauflage von 40 Fan-Shirts über den Trikotsponsor „GVO“ subventionierte. Die gingen deshalb zum Preis von 15 Euro anstelle von 45 Euro über den Verkaufstisch und waren im Nu vergriffen. Jetzt sitzen weithin sichtbar lauter Huckschlag-, Oroz- Paltinat- und Anhänger aller anderen HSG-Oberligaspieler auf der Tribüne. „Sobald wir einen weiteren Interessierten finden, der die Fantrikots subventioniert, wollen wir noch einmal solch eine Aktion starten“, kündigt Marcus Helmke an.


„Marcel, beim nächsten Mal rufst du mich aber früher an“, scherzte Ansgar Metzscher mit Marcel Hägermann, dem Handball-Trainer des Männer-Landesligisten des SV Grambke-Oslebshausen. Hägermann waren nämlich zunächst die Gesichtszüge entglitten, als er am Sonntagvormittag kurzfristig vom Ausfall seines Spielmachers Pascal Hinrichs erfuhr. „Pasco“ hatte sich bei einem privaten Unfall das Nasenbein gebrochen und fiel für das Derby gegen die HSG Schwanewede/Neuenkirchen II aus. Da der als Backup eingeplante Jannes Meyran krank im Bett lag, beriet sich Hägermann mit Jörg Rutenberg, dem Trainer der zweiten Mannschaft, über die Lösung des Spielmacherproblems. Sofort fiel der Fokus auf Metzscher aus der „Reserve“ in der Bremenliga. Metzscher ging beim dritten Anrufversuch innerhalb von einer Viertelstunde ans Handy, sagte drei Stunden vor dem Anpfiff sofort zu und machte sich auf den Weg zur Halle in der Sperberstraße. Dort traf der Aushilfsregisseur viermal, konnte die 27:28- Heimniederlage damit aber gegen die „Schwäne“ nicht abwenden.


Noch ist das Gastspiel des Handball-Landesligisten HSG Schwanewede/Neuenkirchen II bei der HSG Stuhr für den 8. März 2020 in der KGS-Halle I terminiert. Noch, denn der Zustand dieser Arena ist mittlerweile derart schlecht, dass dort laut einer Pressemeldung der Gemeinde „der Schul- und Vereinssport nicht mehr vertretbar ist“. Eine Ausweichmöglichkeit wäre die KGS-Halle II gleich nebenan. Die soll in der zweiten Jahreshälfte 2020 zusammen mit der Halle I saniert werden. Außerdem werden die „Schwäne“ gegen die HSG Stuhr dann auch höchstwahrscheinlich nicht auf ihren früheren Mitspieler Malte Hamsch treffen, da bei dem jüngst ein Kreuzbandriss diagnostiziert wurde. ELO


Beim erfolgreichen Punktspiel der HSG Vegesack-Hammersbeck in der Handball-Bremenliga der Männer gegen die HSG LiGra II (31:30) „erwischten unsere beiden, in der ersten Halbzeit eingesetzten Torhüter nicht ihren allerbesten Tag“, meinte der HVH-Trainer Rolf Wieduwilt. So bekam nach dem Seitenwechsel Jascha Springer im Tor eine Bewährungsprobe. Springer war bis zur vorletzten Saison zwar einer der Stammtorhüter bei den Nordbremern, musste aber aufgrund der zu dünnen Spielerdecke im Feld spielen. „Er kam so doch recht unvorbereitet wieder auf der Torhüter-Postion zum Einsatz. Mit seiner tollen Leistung hatte er dann aber einen großen Anteil am Auswärtssieg, und das an seinem 25. Geburtstag“ (Wieduwilt). OSH

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