Fußball-Landesliga Lüne

Bornreihe will den nächsten Schritt

Seit dem Rücktritt von Trainer Michael Rickers vor zweieinhalb Wochen hat sich der SV Blau-Weiß Bornreihe durch zwei ganz wichtige Siege im Abstiegskampf der Fußball-Landesliga Lüneburg zurückgemeldet.
02.11.2019, 10:25
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Von Jan-Henrik Gantzkow
Bornreihe will den nächsten Schritt

Bornreihes Interimscoach Frank Meyer strebt mit den "Moorteufeln" im Heimspiel gegen Uelzen den dritten Sieg in Folge an.

Tobias Dohr

Bornreihe. Seit dem Rücktritt von Trainer Michael Rickers vor zweieinhalb Wochen hat sich der SV Blau-Weiß Bornreihe durch zwei ganz wichtige Siege im Abstiegskampf der Fußball-Landesliga Lüneburg zurückgemeldet und den Anschluss an das rettende Ufer ein wenig verkürzt. Nichtsdestotrotz beträgt dieser immer noch fünf Zähler. Nicht nur deshalb steht für die „Moorteufel“ schon am Sonntag das nächste wegweisende Duell an, wenn der punktgleiche SV Teutonia Uelzen zum Kellerduell ins Teufelsmoor reist (Anpfiff 14 Uhr).

Die beiden überlebenswichtigen Erfolge gegen den VfL Lüneburg (2:1) und Emmendorf (4:1) waren zwar Balsam für die über Wochen geschundene Bornreiher Seele, darauf ausruhen darf sich der Tabellenvorletzte aber keineswegs. So blickt Interims-Spielertrainer Nils Gresens auch bereits wieder auf die anstehenden Aufgaben: „Natürlich haben uns die Siege gutgetan, es waren aber erst zwei Schritte nach vorne. Es müssen noch einige weitere folgen“, sagt Gresens.

Am besten schon gegen die Teutonen aus Uelzen, die zuletzt dreimal ohne Punkte geblieben sind und nur wegen des besseren Torverhältnisses vor den Blau-Weißen stehen. Mit einem Sieg könnte der SVB den Kontrahenten also überflügeln und den Rückstand auf die Nichtabstiegsplätze weiter verkürzen: „Für uns sind ehrlicherweise alle Spiele wichtig, aber die Partie gegen Uelzen hat schon eine große Bedeutung. Wir müssen die nächsten drei Punkte holen“, fordert Gresens. Um gegen die kompakten Gäste, die neben Toptorjäger Tom Willhelms (7 Treffer) über weitere starke Einzelspieler verfügen, zum Erfolg zu kommen, müsse dabei wieder als starkes Kollektiv aufgetreten werden.

„Spielerisch ist natürlich noch nicht alles Gold, was glänzt, aber wir sind auf einem guten Weg. Wichtig ist, dass wir gut organisiert auftreten und als Mannschaft agieren. Das war zuletzt der Schlüssel zum Erfolg“, erklärt „Kokser“ Gresens vor dem wichtigen Heimauftritt. Grund zur Hoffnung macht dabei auch die Personalsituation: Gresens und Frank Meyer können praktisch aus dem Vollen schöpfen.

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