Fußball-Landesliga Lüneburg

Nur 17 statt 19 - Zwei Konkurrenten weniger für SV Bornreihe

Jetzt steht fest: Der SV Eintracht Lüneburg und der SV Emmendorf ziehen freiwillig aus der Landesliga Lüneburg zurück, die damit wohl mit 17 Teams in die neue Spielzeit starten wird.
29.06.2020, 10:36
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Von Thomas Müller
Nur 17 statt 19 - Zwei Konkurrenten weniger für SV Bornreihe

Zwei Konkurrenten weniger für Bornreihes Trainergespann Frank Meyer und Nils Gresens.

Tobias Dohr

Bornreihe. Zwei Gegner weniger für den SV Blau-Weiß Bornreihe in der kommenden Saison der Fußball-Landesliga Lüneburg: Der SV Eintracht Lüneburg und der SV Emmendorf (beide Heide-Wendlandkreis) ziehen freiwillig zurück. Sowohl die Lüneburger (14.) als auch die Emmendorfer (16.) schlossen auf einem Abstiegsplatz ab, während die Bornreiher als Neunter im sicheren Tabellenmittelfeld stehen – wobei es ja ohnehin keine Regelabsteiger gibt (siehe nebenstehender Text).

Dass die Landesliga künftig nur mit 17 Mannschaften spielt, sehen die beiden Bornreiher Trainer durchaus positiv. Frank Meyer: „Dass wir jetzt voraussichtlich nur eine Mannschaft mehr haben als bisher, macht es auch für den Verband einfacher, die Saison zu planen.“ In fast allen Gebieten sei es wegen der Nähe der Vereine zueinander auch relativ einfach, das eine oder andere Derby zu spielen. „Wir können auch auf einem Abend schnell mal beispielsweise nach Ottersberg fahren“, so Meyer. Er könne gut nachvollziehen, dass die Lüneburger wegen arger Personalprobleme nicht mehr für die Landesliga melden wollten: „Die Liga ist hart. Da kannst du nicht mit Spielern aus der Kreisliga oder Kreisklasse antreten.“ Und aus Emmmendorf habe man schon eine Saison zuvor Rückzugsgerüchte gehört, so Meyer weiter.

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An und für sich sei man gerne nach Lüneburg gefahren. „Weil die da eine super Anlage haben und weil wir dort meist gewonnen haben“, erinnert sich Meyer und schränkt sofort ein: „Nur letzten Herbst nicht. Da haben wir in Lüneburg verloren und gleich danach ist Michael Rickers als Trainer zurückgetreten.“ Es war übrigens der 13. Oktober 2019, und die „Moorteufel“ rangierten damals nach zehn Spielen mit neun Niederlagen und nur einem Sieg auf dem letzten Tabellenplatz.

Bornreihes Spielertrainer Nils Gresens ist ebenfalls froh, „dass wir keine aufgeblähte Liga bekommen“. Nur dass man mit einer ungeraden Zahl an Mannschaften spiele, sei vielleicht ein kleiner Nachteil: „Wenn man spielfrei hat, kann sich das auf den Spielrhythmus auswirken.“ Als nächstes komme es darauf an, Normalität in den Spielbetrieb zu bekommen. „Und der Verband sollte auch flexibler mit den Ansetzungen sein“, hofft Gresens. Zum Winter hin müsse man ja nicht an einer starren Spielpause festhalten, sondern könne – je nach Witterung – vielleicht auch länger im Jahr spielen oder dann früher wieder beginnen. Der SV Eintracht Lüneburg und der SV Emmendorf wollen nach der Sommerpause nun in der Bezirksliga 1 an den Start gehen.

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