Fußball-Landesliga Mit guter Stimmung zum Sieg

Nach dem überraschenden Remis gegen Celle will der SV Bornreihe nun daheim gegen Uelzen nachlegen.
08.03.2019, 16:28
Lesedauer: 2 Min
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Von JAN-HENRIK GANTZKOW

Bornreihe. Nach einer durchwachsenen Wintervorbereitung holte der SV Blau-Weiß Bornreihe am vergangenen Wochenende ein für viele überraschendes 1:1 beim Landesliga-Primus MTV Eintracht Celle. Zwar brachte auch dieses Remis beim Tabellenführer nur einen Punkt, für die Moral war es aber ungleich wertvoller. „Für die Stimmung und das Selbstvertrauen war das natürlich sehr gut. Vor allem, da wir nicht wirklich wussten, wo wir stehen, ist dieser Zähler Gold wert“, erklärt Bornreihes Mannschaftskapitän Nils Gresens.

Noch besser soll die Atmosphäre im Teufelsmoor durch einen Heimsieg gegen den SV Teutonia Uelzen am Sonntag (Anpfiff: 15 Uhr) werden. Wobei Nils Gresens die Grundstimmung im Team nie als schlecht empfand. Daran kann auch die Tatsache nichts ändern, dass die Nachfolge des zum Saisonende ausscheidenden Trainers Sasa Pinter weiterhin ungeklärt ist. Und auch das ständige Auftauchen neuer Namen – zuletzt wurden Gregor Schoepe und Dennis Ley (Leher TS) gehandelt – beschäftige die Kicker nur bedingt: „Selbstverständlich fragt der eine oder andere Spieler mal nach, wie es aussieht. Ein großes Thema ist das aber nicht für uns. Und auch die ganzen Gerüchte, die größtenteils von außen kommen, lassen uns kalt. Wir haben das Gefühl, dass im Hintergrund gearbeitet wird, und können uns deshalb voll und ganz auf das Sportliche konzentrieren“, sagt Gresens.

In das gleiche Horn stößt auch sein aktueller Übungsleiter, der nicht an eine mögliche Ablenkung seiner Akteure glaubt: „Bornreihe ist ein super solider Verein und sie werden eine gute Lösung finden. Für die Spieler darf das jetzt auch kein Alibi sein, denn ihre Aufgabe hat sich nicht verändert“, sagt Sasa Pinter. Und diese Aufgabe lautet, schnellstmöglich Erfolge einzufahren, um die gefährlichen Regionen zeitnah zu verlassen. Denn aktuell stehen die „Moorteufel“ als Tabellenzehnter nur zwei Pünktchen vor dem ersten Abstiegsplatz. Da der kommende Gegner aus Uelzen sogar noch einen Zähler weniger auf dem Konto hat, ist die Partie am Sonntag enorm wichtig. „Wir stecken momentan im Abstiegskampf, Uelzen ist ein direkter Konkurrent, da kann man schon von einem Sechs-Punkte-Spiel sprechen“, weiß auch SVB-Kapitän Gresens um die Bedeutung des Duells.

In diesem müssen die Bornreiher allerdings höllisch aufpassen, denn mit den „Teutonen“ kommt ein brandgefährliches Konterteam ins Teufelsmoor. Das bekam die Pinter-Elf bereits im Hinspiel zu spüren, als es eine 1:3-Schlappe setzte. Vor allem auf die pfeilschnellen Konterstürmer Philip Hatt (elf Tore) und Nils Brüggemann (neun) muss dabei ein Auge geworfen werden. „Gegen diesen Gegner muss man 90 Minuten konzentriert sein und darf nicht die Fehler machen, die wir uns in der Vergangenheit zu oft erlaubt haben“, fordert Pinter einen fokussierten Auftritt. Mut macht dabei die leidenschaftliche jüngste Leistung beim Spitzenteam aus Celle . „Das war kämpferisch und läuferisch schon sehr gut. Genau mit diesen Tugenden, großem Einsatzwillen und selbstbewusstem Auftreten wollen wir in den nächsten Spielen zum Erfolg kommen. Wenn wir dann noch unseren Rhythmus finden und unsere spielerischen Qualitäten auf den Platz bringen, dann sind wir in einer guten Position. Drei Punkte sind das Ziel“, zeigt sich Sasa Pinter optimistisch.

Einen Dämpfer erfährt die gute Stimmung aber durch die weiterhin angespannte Personalsituation. So fallen neben einigen Langzeitverletzten mit Artur Degtjarenko (Gelbsperre) und Hendrik Lütjen (Innenbandriss) nun zwei weitere wichtige Akteure aus. „Das ist wirklich bitter, gerade für Hendrik, der sich nach langer Verletzung zurückgekämpft hatte“, ärgert sich Coach Pinter. Immerhin kehrt Patrick Müller zurück und will dabei helfen, einen ganz wichtigen Sieg einzufahren. Für die Stimmung und für die Tabellensituation.

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