Fußball-Landesliga Lüneburg „Moorteufel“ endlich wieder vor eigenem Publikum

Der SV Blau-Weiß Bornreihe möchte sich am Sonntag um 15 Uhr im Heimspiel gegen den Drittletzten der Fußball-Landesliga, den TV Meckelfeld, für die erlittene Schlappe im ersten Aufeinandertreffen revanchieren.
29.03.2019, 21:42
Lesedauer: 2 Min
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Von Karsten Hollmann

Bornreihe. Der SV Blau-Weiß Bornreihe möchte sich am Sonntag um 15 Uhr im Heimspiel gegen den Drittletzten der Fußball-Landesliga Lüneburg, den TV Meckelfeld, für die erlittene Schlappe im ersten Aufeinandertreffen revanchieren. „Wir haben überhaupt keine guten Erinnerungen an das 0:1 im Hinspiel. Da waren wir zwar ständig am Ball, haben aber überhaupt keine Durchschlagskraft in der Offensive gehabt“, teilt Bornreihes Coach Saša Pinter mit.

Die Blau-Weißen hätten in Meckelfeld insgesamt einen rabenschwarzen Tag erwischt, an dem ein verschossener Elfmeter der negative Höhepunkt war. „Ich erwarte, dass Meckelfeld auch im Rückspiel mit fairen und unfairen Mitteln bis zum Schluss fighten wird, zumal der Gegner im Kampf gegen den Abstieg bereits mit dem Rücken zur Wand steht“, so Pinter weiter. In personeller Hinsicht habe sich bei den Blau-Weißen nichts im Vergleich zur Vorwoche verändert. Deshalb werden die Gastgeber auch wieder mit einer gut gefüllten Bank antreten. Die „Moorteufel“ freuen sich darauf, nach fünf Punktspielpartien in der Fremde endlich mal wieder daheim auflaufen zu dürfen. Das letzte Punktspiel bei Postels datiert vom 11. November (2:3 gegen Gellersen).

„Wir wollen vor heimischem Publikum unsere guten kämpferischen Eindrücke der vergangenen Wochen bestätigen“, erklärt Pinter. Er fordert von seiner Mannschaft eine aktive und fokussierte Vorstellung. „Und die Aktivität müssen wir mit und ohne Ball zeigen“, betont er. Eine offensive Ausrichtung sei dabei schon beinahe selbstverständlich: „Wir wollen schließlich so schnell wie möglich da unten rauskommen. Das geht nicht mit Mauern.“ Die Bornreiher werden vermutlich auch auf dem Platz bei Postels kicken. „Die Jungs wollen unbedingt auf diesem und nicht auf dem Trainingsplatz spielen. Das müsste auch gehen, auch wenn sich das Wasser im Teufelsmoor immer etwas länger hält“, sagt Pinter. Der TV Meckelfeld besitzt mit gerade einmal 16 Toren die mit Abstand schwächste Offensive der Liga. Kristopher Kühn ist mit nur vier Treffern der beste Torschütze des Teams. „Meckelfeld kommt über die Defensive und wird versuchen, uns mit allen Mitteln aus der Reserve zu locken“, versichert Pinter.

Er setzt in dieser Hinsicht auf die Übersicht seiner erfahrenen Spieler um Kapitän Nils Gresens. „Es geht darum, die Ruhe zu bewahren. Wenn wir das schaffen, sehe ich gute Chancen auf einen Heimsieg“, sagt der Übungsleiter. Seine Team wolle sich vor allem auch von Meckelfeld weiter distanzieren.

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