Fußball-Landesliga Lüneburg SV Blau-Weiß Bornreihe: Nicht nur verstecken

Mit dem SV Ahlerstedt/Ottendorf hat der SV Blau-Weiß Bornreihe einen dicken Brocken vor der Brust. Trotzdem: Der Landesligist will sich beim Vierten nach zwei Siegen in Folge nicht verstecken.
05.04.2019, 14:49
Lesedauer: 1 Min
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SV Blau-Weiß Bornreihe: Nicht nur verstecken
Von Dennis Schott

Bornreihe. Siege tun gut. Das tun sie ja eigentlich immer. Aber die letzten zwei Siege des SV Blau-Weiß Bornreihe taten wirklich gut. Mit dem 4:2 gegen den FC Verden 04 und dem 2:0 gegen den TV Meckelfeld hat der Fußball-Landesligist sechs Punkte gegen unmittelbare Konkurrenten um den Klassenerhalt eingefahren, mit der Folge, dass der Vorsprung auf die Abstiegszone auf sieben Zähler angewachsen ist. Das ist erst einmal beruhigend. Einerseits. Andererseits wollen sich die Bornreiher mit dem momentan neunten Platz zugleich nicht gänzlich zufrieden geben. Trainer Saša Pinter hatte zu Saisonbeginn nicht umsonst Platz eins bis drei als Ziel ausgegeben. Vor diesem Hintergrund ist das Spiel beim SV Ahlerstedt/Ottendorf (Sonntag, 15 Uhr) ein echter Gradmesser.

Der kommende Gegner ist nämlich Vierter, ist also in jene Region vorgestoßen, in die das Pinter-Team eigentlich selbst vorstoßen wollte. Und dies nach wie vor natürlich kann. Die Ahlerstedter haben quasi gezeigt, wie es geht. Nach dem ersten Saisondrittel bekleideten sie genau wie die Bornreiher einen der hinteren Plätze, ehe es steil bergauf ging. Dabei hatten die Blau-Weißen das erste Aufeinandertreffen noch mit 1:0 gewonnen. Saša Pinter erinnert sich an ein zähes Spiel, was auch der Tatsache geschuldet war, dass sich beide Mannschaften zu diesem Zeitpunkt in keiner guten Verfassung befanden. Da davon nun kaum die Rede sein kann, hat der Hinspielerfolg für den Bornreiher Coach „gar keinen Wert“. Zuvor hatten sich beide Mannschaften schon im Bezirkspokal gegenübergestanden, die Begegnung ging klar mit 0:4 verloren.

Grundsätzlich unterscheide sich der kommende Gegner von den vergangenen darin, dass er „mehr Fußball spielen kann und will“, meint Saša Pinter. „Ein ganz anderer Gegner“ also. Aber das Heil ausschließlich in einer gut funktionierenden Defensive zu suchen, widerstrebt den Bornreihern grundsätzlich. „Auch wir sind eine spielende Mannschaft, und wir haben auch den Mut, nach vorne zu spielen“, betont Coach Pinter. Aber er schränkt auch insofern ein, als dass sein Team eine gute Balance zwischen Defensive und Offensive finden müsse. „Mit Ausnahme von Verden 04 haben wir aber bislang eigentlich gut gestanden“, findet er.

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