Fußball-Landesliga Lüneburg

SV Blau-Weiß Bornreihe: Pinters Plan B

Der Coach des SV Blau-Weiß Bornreihe muss improvisieren: Für das Spiel gegen den SV Emmendorf fallen etliche Stammspieler aus. Unter anderem zog sich Artur Degtjarenko einen Kreuzbandriss zu.
03.05.2019, 17:26
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Von Karsten Hollmann
SV Blau-Weiß Bornreihe: Pinters Plan B

Für Artur Degtjarenko (Archivbild) ist die Saison gelaufen. Der Spieler des SV Blau-Weiß Bornreihe zog sich einen Kreuzbandriss zu.

Werner Maass

Bornreihe. Der SV Blau-Weiß Bornreihe muss in der Offensive für das Heimspiel gegen den Elften der Fußball-Landesliga, den SV Emmendorf, am Sonntag um 15 Uhr gehörig improvisieren. Den Hausherren fallen in diesem Bereich gleich ein halbes Dutzend Akteure aus. „Wir können uns deshalb nicht mehr mit dem Skalpell durch die gegnerische Abwehr schneiden, sondern müssen auch mal mit einem stumpfen Messer agieren“, wählt Bornreihes Trainer Saša Pinter als Bild.

Am schlimmsten traf es Artur Degtjarenko, der wegen eines Kreuzbandrisses in diesem Jahr kein Fußball mehr spielen wird. Anil Morkan zog sich zudem beim 2:1-Erfolg beim TSV Winsen/Luhe vermutlich einen Muskelfaserriss in der Wade zu. Patrick Müller ist privat verhindert. Dazu gesellen sich die Langzeitverletzten Elliott Cuthbert und Hendrik Lütjen. Philip Bähr kehrte zudem gerade erst aus einem dreiwöchigen Urlaub zurück. Saša Pinter hat sich aber bereits einen Plan B für den Offensivbereich ausgedacht. „Ich habe da ein paar Ideen, die auch bereits in die Trainingswoche eingeflossen sind“, macht Pinter nur vage Andeutungen. Konkrete Details möchte er indes nicht verraten. „Durch die ganzen Ausfälle sind wir nicht mehr so leicht auszurechnen“, gewinnt Saša Pinter der Personalmisere sogar noch etwas Positives ab.

Gefährlichster Offensivspieler der Gäste ist Luca Schenk, der bereits zehnmal ins Netz traf. „Emmendorf kommt aber eher über die Kompaktheit und kann sehr wuchtig agieren“, erklärt Pinter. Das Hinspiel verloren die Blau-Weißen mit 2:3. „Das war ein ganz klassisches Spiel in dieser Saison. Wir haben nach einer 1:0-Führung noch reihenweise Möglichkeiten vergeben. Dann hat uns Emmendorf mit einfachen Mitteln geschlagen“, teilt Saša Pinter mit. Im Herausspielen von Chancen sei seine Formation ganz oben in der Tabelle anzusiedeln, in der Verwertung dieser Gelegenheiten aber ganz unten. Ohne seine Kreativkicker werde es nun aber wohl keinen besonderen spielerischen Glanz und auch nicht mehr so viele Möglichkeiten geben, vermutet der Übungsleiter. „Wir müssen nun mit anderen Mitteln punkten. Dabei kommt es vor allem auf die kämpferischen und läuferischen Tugenden an“, so Pinter. Genau wie die „Moorteufel“ hat sich auch der SV Emmendorf noch nicht aller Abstiegssorgen entledigt. „Es geht also für beide Teams darum, die letzten Zweifel am Klassenerhalt auszuräumen“, sagt Sasa Pinter.

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