Worpsweder Fotograf Jost Wischnewski Installation schließt Betrachter mit ein

Mit Fotografien, Spiegeln und einer Videoarbeit bespielt Jost Wischnewski einen Raum im Worpsweder Haus im Schluh. Der Betrachter wird dabei zwangsläufig Teil der Installation.
29.11.2021, 19:09
Lesedauer: 1 Min
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Installation schließt Betrachter mit ein
Von Lars Fischer

Ein Dachbodenfund hat den Worpsweder Fotografen und Installationskünstler Jost Wischnewski zu seiner Arbeit "Über Lebensspuren" inspiriert. Im Haus im Schluh lagerten politische Schriften aus den 1910er- und 1920er-Jahren, die offenbar während der NS-Zeit so gut versteckt wurden, dass sie erst jetzt wieder auftauchten. Zeitschriften wie "Die Aktion" verweisen auf den politischen Hintergrund Martha und Heinrich Vogelers. Wischnewski hat die Originale in verschiedenen Collagen fotografiert und gefilmt und damit einen Ausstellungsraum im Haus im Schluh gefüllt. Zwischen den Bildern an den Wänden befinden sich Spiegel und in der Mitte der Rauminstallation dreht sich ein Bildschirm mit einer Videoarbeit, auf dessen Rückseite sich ein weiterer Spiegel befindet. Wo auch immer sich der Betrachter oder die Betrachterin aufhält, man wird zwangsläufig ins Bild geholt und so selbst Teil der Installation. Die Arbeit ist im Rahmen der Ausstellung "100 Jahre Haus im Schluh – Stätte künstlerischer Produktion" noch bis März kommenden Jahres im Museum, Im Schluh 35 bis 37 in Worpswede, zu sehen, geöffnet ist dienstags bis sonntags von 13 bis 17 Uhr.

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