Schießstand Waakhausen Eine bittere Pille

Die großen Pläne für den Schießstand Waakhausen haben keine Zukunft. Das bedeutet auch: Die Kosten der Sanierung landen beim Steuerzahler. Eine bittere, aber wohl notwendige Pille, kommentiert Lars Fischer.
21.05.2022, 08:00
Lesedauer: 2 Min
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Eine bittere Pille
Von Lars Fischer

Überraschend kam der Mehrheitsbeschluss des Worpsweder Planungsausschusses in dieser Woche nun wahrlich nicht. Alles andere als ein striktes Nein zu den Waakhauser Expansionsplänen von Schießstandbetreiber Gerhard Schorner wäre auch nicht zu vermittelbar gewesen. Das machte – unfreiwillig – die Argumentation der Fürsprecher der Anlage noch einmal deutlich. Sie führten vor allem ins Feld, dass man der traditionsreichen Anlage doch nicht jede wirtschaftliche Perspektive entziehen dürfe. Substanzielles, was darüber hinaus für die Fortführung des Betriebs spricht, war hingegen nicht zu vernehmen. Der stellvertretende Ausschussvorsitzende Roman Stelljes (CDU) verkündete frei heraus, er kenne das seit Monaten vorliegende Exposé des Betreibers, das etwas von einem "grünen Klassenzimmer" erzählt, gar nicht. Eine Peinlichkeit am Rande.

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