Fußball-Bezirksliga

FC Worpswede: Heitmann verpasst den eigentlich sicheren Ausgleich

Zweites Spiel, erste Niederlage: Im Duell der Aufsteiger verlor der FC Worpswede mit 0:1 gegen den MTSV Selsingen
13.09.2020, 21:42
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Von Karsten Hollmann
FC Worpswede: Heitmann verpasst den eigentlich sicheren Ausgleich

Verpasste den Anpfiff: Morio Bolduan (rechts), hier im Luftkampf mit Selsingens Carsten Müller, vom FC Worpswede.

Guido Specht

Worpswede. Der FC Worpswede hat seine ordentliche Ausgangslage in der Fußball-Bezirksliga 3, Staffel 1, nicht ausgebaut. Nach dem Auftaktsieg beim 1. FC Rot-Weiß Achim zogen die Schützlinge von Trainer Patrick Wellbrock daheim unglücklich mit 0:1 den Kürzeren gegen den Mitaufsteiger MTSV Selsingen. „Wir gehen personell aber auch am Stock“, gab Wellbrock zu bedenken.

Weil sich Mario Bolduan durch einen Stau auf der Autobahn verspätete, betrat der FC- Routinier den Platz erst zur zweiten Halbzeit. Mit Xander Abdul, der zuletzt für den TS Woltmershausen im Einsatz war und Ayoub Rochd, der vor einer Pause für den TB Uphusen auf Torejagd gegangen war, bestritten beide Last-Minute-Neuzugänge der Worpsweder ihre ersten Pflichtspielminuten für ihren neuen Verein. Beide standen auch in der Startelf. Während der gelernte Verteidiger Abdul im defensiven Mittelfeld aushalf, so durfte Ayoub Rochd auf dem Flügel ran. „Ayoub ist ein technisch versierter Spieler mit einem guten Abschluss“, ordnete Patrick Wellbrock seinen neuen Offensivmann ein. Bei seinem Debüt sei dieser aber noch nicht wie erhofft zum Zuge gekommen. Bei den Hausherren lief aber im ersten Abschnitt insgesamt noch sehr wenig zusammen. „Die erste Halbzeit hat mir nicht gefallen. Die Abstände zwischen den einzelnen Mannschaftsteilen stimmten nicht“, stellte Wellbrock fest. Der Gast habe sich auch nicht gerade ein Bein ausgerissen, sei jedoch nach einer Viertelstunde mit der einzigen gelungenen Offensivaktion durch einen Treffer von Julius Zeuschner in Führung gegangen.

Mit der Einwechslung von Mario Bolduan lief es beim Heimteam in der zweiten Halbzeit besser. „Wir waren im zweiten Durchgang klar die bessere Mannschaft“, versicherte Patrick Wellbrock. Aber die gefühlten 70 bis 80 Prozent Ballbesitz zahlten sich nicht aus.

Nach rund einer Stunde hätte Niklas Heitmann nach einer Hereingabe von Philip Gerken aus kurzer Distanz aber dennoch zum 1:1 ausgleichen müssen. Es war schwieriger, den Ball nicht ins Tor zu schießen“, urteilte Wellbrock.

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