Fußball-Kreisliga Osterholz FC Worpswede leistet sich nur kurze Schwächephase

Aufstiegskandidat FC Worpswede ist optimal in die neue Saison gestartet. Gegen die TSG Wörpedorf feierten die Grün-Weißen einen klaren 5:1-Erfolg, der trotz einer kurzen Schwächephase ungefährdet war.
13.08.2019, 13:40
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Von Reiner Tienken

Worpswede. Aller Anfang ist schwer. Davon wusste die TSG Wörpedorf-Grasberg-Eickedorf zum Saisonauftakt in der Fußball-Kreisliga Osterholz ein Lied zu singen. Der FC Worpswede entzauberte den Bezirksliga-Absteiger vor 70 Zuschauern im Stadion am Weyerberg mit 5:1 (2:0). Mario Bolduan, Lars Rieken, Paul Hollwedel, Jan-Henrik Kück und Julian Webendörfer hoben die TSG-Abwehr aus den Angeln.

Worpswede-Trainer Patrick Wellbrock schenkte zum Saisonstart mit Jacob Geber (zuvor SG Platjenwerbe) einem Neuzugang das Vertrauen in der Startelf. Wörpedorfs Coach Gregor Schoepe brachte an ehemaliger Wirkungsstätte mit Sven Kolpin (vormals TSV Dannenberg) und Benny Benaiges von Zatorski (zuvor FC Worpswede) zwei Neuzugänge von Beginn an. Jacob Geber deutete dabei bereits an, dass er ein belebendes Element beim Topfavoriten auf den Titelgewinn ist. Der körperlich robuste FCW-Akteur war an der frühen Führung der Künstlerdorf-Kicker beteiligt.

Die Grün-Weißen legten bei Kaiserwetter einen optimalen Start hin. TSG-Torwart Alik Goldschmitt klatschte einen 25-Meter-Freistoß von Paul Hollwedel nur ab, ehe Jacob Geber nachsetzte. Mario Bolduan verwertete dann einen Abpraller zum 1:0 für den FC Worpswede (7.). Die Offensivaktionen gingen bis zur Pause zumeist vom Gastgeber aus. Die Dominanz des Vizemeisters der Vorsaison drückte sich auch im Eckenverhältnis aus, das beim Abpfiff von Schiedsrichter Helmut Schneeloch (TV Axstedt) gefühlte 12:0 lautete. Lars Rieken nutzte einen seiner Ausflüge zum 2:0. Den FCW-Innenverteidiger hatten die Gäste nicht auf der Rechnung. Lars Rieken war vor dem neuerlichen Treffer von Jan-Henrik Kück mustergültig in Szene gesetzt worden (22.). Jacob Geber setzte den Ball danach an den Pfosten (31.).

Die zweiten 45 Minuten lieferten ein etwas anderes Bild. Die Worpsweder wirkten bis in die Schlussphase hinein nicht mehr so zwingend in ihren Aktionen. „Bis auf eine kleine Schwächephase, in der wir zu hektisch waren, war es sonst ganz gut“, brachte FCW-Trainer Patrick Wellbrock seine Eindrücke auf einen Nenner. Timon Schnakenberg brachte die TSG mit einem an Dave Rothwell verursachten Foulelfmeter auf 1:2 heran. Den ersten Strafstoß von Marc Fricke hatte Stephen Osei noch reaktionsschnell entschärft. Referee Helmut Schneeloch machte indes einen Regelverstoß aus, ließ den Foulelfmeter wiederholen und zückte gegen Stephen Osei gar die Gelbe Karte (55.). Ohnehin hatten die Worpsweder gleich vier Verwarnungen zu beklagen. Der Gast kam ohne Gelbe Karte davon.

Nach einem Hänger besann sich der FCW in der Schlussphase wieder auf seine spielerischen Tugenden. Paul Hollwedel (78./Freistoß), Jan-Henrik Kück (86.) und Julian Webendörfer (89.) schraubten das Resultat noch deutlich in die Höhe. „In der ersten Halbzeit fehlte uns ein bisschen der Mut und in der zweiten Halbzeit so eine Art von Geilheit, um das Spiel noch zu drehen“, fasste TSG-Coach Gregor Schoepe zusammen.

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