Harald Altevoigt vom SV Hüttenbusch

Die Förderung der Jugend im Sinn

Seit inzwischen rund 25 Jahren widmet sich Harald Altevoigt beim SV Hüttenbusch der Jugendförderung. Insbesondere Fußball, Hockey und Korbball sind sein Ding.
12.08.2020, 10:00
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Von Reiner Tienken
Die Förderung der Jugend im Sinn

Harald Altevoigt

Fabian Wilking

Worpswede. Für Harald Altevoigt spielen die beiden Komponenten Beweglichkeit und Fitness eine wichtige Rolle im Leben. Der ehrenamtliche Helfer des SV Hüttenbusch hat sich seit inzwischen rund 25 Jahren beim Verein aus der Gemeinde Worpswede der Jugendförderung verschrieben. Die Sportarten Fußball, Hockey und Korbball liegen ihm besonders am Herzen.

Der Gabelstaplerfahrer macht selbst um sein Engagement zum Wohle des Vereins kein großes Tamtam. Vielmehr geht es dem Hüttenbuscher darum, dass sich die Kinder in der Gemeinschaft mittels verschiedener Facetten der Körperertüchtigung entwickeln können. „Wenn ich die Kinder sportlich fördern kann, dann sage ich, Harald, das ist dein Ding“, umschreibt der Vater zweier Söhne seine Motivation für die ehrenamtliche Tätigkeit.

Bereits beim TuS Huchting, seiner früheren Heimat, begeisterte sich Harald Altevoigt für Ballsportarten. Seit 1989 lebt der Mann, der als weitere Hobbys „den Hund ausführen, Bücher lesen und Hühner züchten“ angibt, gemeinsam mit seiner Ehefrau Karin in Hüttenbusch. Beim dortigen Sportverein widmete sich der 62-jährige Sportler 17 Jahre lang dem Fußball. Inzwischen auch schon sieben Jahre lang dem Korbball. Über den Korbball lernte Harald Altevoigt vor knapp vier Jahrzehnten auch seine spätere Ehefrau Karin kennen, eine ehemalige Trainerin beim TuS Walle. Bei seinem vorherigen Verein TuS Huchting feierte Harald Altevoigt als Trainer mit dem Gewinn der Deutschen Meisterschaft im Hallenkorbball der A-Juniorinnen (17 bis 18 Jahre) in Duisburg 1985 einen bemerkenswerten Erfolg.

Bei all seinem Engagement als jahrzehntelanger Jugendtrainer stimmt den Wahl-Hüttenbuscher eine Entwicklung nachdenklich. „Die Gemeinschaft im Mannschaftssport ist nicht mehr so gegeben wie früher. Ich bin groß geworden mit unheimlich viel Disziplin. Mit Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit“, stellt Altevoigt fest. Heutzutage hätten die Kinder, so der Langzeittrainer, „eine etwas andere Einstellung zum Sport“, schauten beispielsweise regelmäßig auf ihr Smartphone.

Über den Verein hinaus bietet der Jugendbetreuer auch in der Grundschule Hüttenbusch seit Jahren Ballsportarten zur Förderung des Nachwuchses an. Mit viel Herzblut beschäftigt sich der Mann aus der Schulstraße auch mit Kindern, die nicht gerade mit sportlichem Talent gesegnet sind. „Es gibt auch die Kinder, die kaum gegen den Ball treten können. Auch die brauchen einen Trainer“, sagt Harald Altevoigt zu seiner Berufung. Beim Korbball, bei dem durch die Corona-Pandemie praktisch Funkstille herrscht, trifft der Hüttenbuscher auf eine verständnisvolle Helferin. „Mit Ingrid Löchel habe ich eine ganz tolle Spartenleiterin“, lobt Altevoigt seine Mitstreiterin in der Jugendarbeit.

Abseits des Trainings- und Spielbetriebs brachte sich der Vereinsmitarbeiter, der den fairen Umgang untereinander predigt, auch jahrelang beim Ferienspaß der Gemeinde Worpswede ein. „Ich wollte nie Geld dafür haben“, erzählt der Hüttenbuscher, schließlich sei das eine ehrenamtliche Tätigkeit. Vielmehr reizt es den eingefleischten Fan von Borussia Dortmund immer wieder, junge Kinder in einem sicheren sozialen Umfeld zur Bewegung zu animieren, ihnen zu vermitteln, dass das Spaß mache. „Meine beiden Kinder hatten eine schöne Zeit in der Grundschule. Ich will anderen Kindern etwas zurückgeben“, gibt Harald Altevoigt als Maxime für sein Wirken auf ehrenamtlicher Basis vor.

Das Ende der Fahnenstange der Kinder- und Jugendarbeit ist für den Hüttenbuscher noch längst nicht erreicht. Harald Altevoigt hofft auch in der näheren Zukunft, mit seinem ehrenamtlichen Engagement in einer Gemeinschaft einen kleinen Beitrag zur Körperertüchtigung leisten zu können.

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