Korrespondenz des Worpsweder Künstlerpaares

Die Briefe der Overbecks

Fritz Overbeck und Hermine Overbeck-Rohte gehörten zu den Pionieren der Worpsweder Künstlerkolonie. Ihre lebenslange Korrespondenz ist nun als Buch erschienen.
17.01.2021, 09:00
Lesedauer: 1 Min
Zur Merkliste
Von Lars Fischer

Früh war der gebürtige Bremer Fritz Overbeck um 1893 in die neu gegründete Künstlerkolonie Worpswede gekommen. Drei Jahre später lernte er dort die gleichaltrige Kunststudentin Hermine Rohte kennen, die erst seine Schülerin und bald schon seine Partnerin wurde. Im Sommer 1896 beginnt ihre Korrespondenz, die aus mehr als 450 Briefen und Postkarten besteht und erst mit dem frühen Tod Fritz Overbecks 1909 endet. Diesen nahezu lückenlos erhaltenen Briefwechsel hat nun das Vegesacker Overbeck-Museum als Buch veröffentlicht. Es erzählt von der künstlerischen Arbeit, vom Gelingen und Scheitern, von ersten Erfolgen und Bildverkäufen. Fritz Overbeck und Hermine Overbeck-Rohte diskutieren in den Briefen ihre Kunstauffassung, aber auch ihr Rollenverständnis. Auch Streit gehört dazu, über allem aber steht die Sehnsucht nach einander und das ungebrochene Bekenntnis ihrer Liebe. „Dieses Buch ist ein Meilenstein unserer Forschungsarbeit“, betont die Herausgeberin, die Leiterin des Overbeck-Museums, Katja Pourshirazi. 824 Seiten mit zahlreichen Abbildungen und Faksimiles berichten vom Leben und Wirken des Malerpaares, aber auch von der Entwicklung der Künstlerkolonie Worpswede bis ins frühe 20. Jahrhundert.

Jetzt sichern: Wir schenken Ihnen 1 Monat WK+!
Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren

Das Beste mit WK+