Neuer Standort noch offen

Stadtwerke schließen Worpsweder Büro

Nach fünf Jahren beenden die Osterholzer Stadtwerke und die Sparkasse ihre Kundencenter-Gemeinschaft in Worpswede. Der Energieversorger sucht nun einen neuen Kooperationspartner vor Ort.
10.05.2021, 06:00
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Von Lars Fischer
Stadtwerke schließen Worpsweder Büro

In Lilienthal haben die Osterholzer Stadtwerke ein eigenes Büro, in Worpswede suchen sie nun eine neue Bleibe.

Hans-Henning Hasselberg

Worpswede. Die Osterholzer Stadtwerke waren in den vergangenen fünf Jahren mit einem eigenen Beratungsbüro im Gebäude der Worpsweder Sparkasse vertreten. Diese Kooperation gibt der Energieversorger nun auf, die Anlaufstelle bleibt auch nach dem Lockdown geschlossen. Einen Ersatz gibt es noch nicht, laut Stadtwerke-Sprecher Jürgen Möller befinde man sich aber bereits in Gesprächen mit möglichen neuen Partnern. Er unterstreicht: Die Stadtwerke wollen auch zukünftig in Worpswede persönlich erreichbar sein. Wann es wieder so weit ist, lasse sich aber, auch bedingt durch die Unsicherheiten der Pandemie-Entwicklung, noch nicht sagen.

Das Konzept des Konzerns, neben den eigenen Geschäftsstellen wie in Lilienthal oder Osterholz-Scharmbeck auch mit kleineren Servicestellen in den Räumen von Kreditinstituten im Einzugsgebiet präsent zu sein, wolle man aber nicht aufgeben. Im Gegenteil, so Möller, denn diese bundesweit einzige Konstruktion habe sich bewährt, so auch in Grasberg, Schwanewede oder Hambergen, wo die Stadtwerke jeweils in den Volksbank-Filialen präsent sind. Den Worpsweder Standort aufzugeben habe vor allem räumliche Gründe, da es kein geschlossenes, eigenes Büro im Gebäude gab. „Mit der Sparkassenleitung haben wir immer wieder zusammen nach einer besseren Lösung gesucht. Die räumliche Situation lässt sich leider nicht verbessern, und somit beenden wir hier nun zum Bedauern aller unsere Partnerschaft“, erklärt Jörn Leiding, Prokurist und Leiter Markt des Energieversorgers.

Auch der Vorstand der Sparkasse Rotenburg Osterholz kann mit der Trennung offenbar gut leben. Er erklärte: „Gern haben wir in der Anfangsphase unterstützt, auch wenn allen Beteiligten klar war, dass es aufgrund der räumlichen Situation keine Dauerlösung werden konnte. Wir drücken nun die Daumen, dass schnell ein anderer Standort gefunden werden kann."

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