Stilles Gedenken in Worpswede Lichter statt Worte: Erinnern auf dem Rosa-Abraham-Platz

Ein sehr stilles Gedenken, das gerade durch seine Wortlosigkeit noch einmal eindringlicher wirkte, haben Worpsweder auf dem Rosa-Abraham-Platz inszeniert. Sie erinnerten so an die Opfer des Nationalsozialismus.
28.01.2021, 18:00
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Von Lars Fischer

Als „Lichter in der Finsternis“ sollten die Kerzen, die Ehrenamtliche und Worpsweder Bürger am Mittwochabend auf dem Rosa-Abraham-Platz entzündeten, an die Opfer des Nationalsozialismus erinnern. Die äußeren Bedingungen am Jahrestag der Auschwitz-Befreiung, der international als Gedenktag begangen wird, waren alles andere als einfach: Aufgrund der Corona-Situation waren keine Reden und Treffen mehrerer Menschen zeitgleich möglich, auch das Wetter war mehr als ungünstig. Dennoch stellten etliche Menschen Kerzen auf und legten Blumen nieder, um auf sehr stille Art der Opfer zu gedenken und für die Zukunft zu mahnen. Harro Jenss, einer der Organisatoren, sah darin auch ein Bild dafür, dass „letztlich Worte für das Unvollstellbare von Auschwitz fehlen“.

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