Boa in Worpswede This is Boa: Party und Pogen

Klatschen, tanzen, pogen, feiern: Fast zwei Stunden lang trieb Phillip Boa sein Publikum in der nahezu ausverkauften Music Hall durch eine Werkschau seines mittlerweile 35-jährigen Schaffens.
31.03.2019, 13:53
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Von Irene Niehaus

Es bedarf nur eines herausfordernden Fingerzeigs des Priesters - und der Voodooclub sowohl auf als auch vor der Bühne weiß genau, was er zu tun hat: klatschen, tanzen, pogen, feiern. Fast zwei Stunden lang treibt Phillip Boa sein Publikum in der nahezu ausverkauften Music Hall durch eine Werkschau seines mittlerweile 35-jährigen Schaffens. Mit „And Then She Kissed Her“ und „Love on Sale“ gelingt dem Indie-Veteranen Anfang der Neunziger der Durchbruch. Mit Stücken wie „The wrong Generation“ oder „Drown my Heart in Moonshine“ aus dem aktuellen 19. Boa-Longplayer „Earthly Powers“, der 2018 mit Platz 3 die höchste Chartplatzierung der Bandgeschichte erreicht, belegt der gebürtige Dortmunder in Worpswede nachdrücklich, dass gradlinig und schön altmodisch auch in der Gegenwart gut ankommt. Und das nicht zuletzt dank der energiegeladenen Performance eines bestens aufgelegten Voodooclubs mit Vanessa Anne Redds als Vokalistin an der Spitze. „This is Michael“ aus dem Jahr 1990 kommt als eine der letzten Zugaben an diesem langen Indierock-Abend, der bestens in drei Worten zusammenzufassen ist: „This is Boa“.

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