Kunstwerk in Worpswede Lyrik ohne Schwellenangst

Mehr als 40 Jahre lag ein Gedicht von Felicitas Frischmuth verborgen, eingemeißelt in den Bahnschwellen des Moorexpress'. Jetzt wurde es in Worpswede wieder entdeckt und mitsamt der alten Balken gerettet.
26.06.2021, 15:00
Lesedauer: 3 Min
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Lyrik ohne Schwellenangst
Von Lars Fischer

Worpswede. Felicitas Frischmuth muss damit gerechnet haben, dass ihr Werk unter die Räder kommt, als sie vor mehr als 40 Jahren in Worpswede war. Was sie hinterließ, geriet in Vergessenheit und wäre fast für immer verschwunden, hätten es nicht mehrere Zufälle und – auch das gehört zur Wahrheit – Gesetzesübertretungen gerettet. Schon dass die Dichterin, die 1979 als Stipendiatin in den Worpsweder Martin-Kausche-Ateliers zu Gast war, sich eines Tages auf den Bahndamm hinterm Haus begab und dort ein Gedicht in die Holzschwellen meißelte, war alles andere als legal.

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