Zehn Fragen an.... Philine und Bhima Griem Die erste CD vom Flohmarkt

In unserer Kurz-Interviewreihe haben wir zehn Fragen an Philine und Bhima Griem gestellt. Das Ehepaar leitet die Worpsweder Künstlerhäuser. Die Beiden haben sich die Antworten gerecht geteilt: jeder fünf.
21.11.2020, 21:00
Lesedauer: 1 Min
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Von Lars Fischer
Welches Thema beschäftigt Sie zurzeit am meisten?

Bhima Griem: Mich beschäftigt das Thema „Existenz“ zurzeit in all seinen Facetten sehr stark.

Was lesen Sie im Moment?

Philine Griem: Ich lese meistens parallel an mehreren Büchern zugleich, zurzeit „Netzfeminismus“ von Annekathrin Kohout, „Unruhig bleiben“ von Donna Haraway und schon seit Längerem und immer wieder an „Jenseits von Natur und Kultur“ von Philippe Descola.

Wir stocken den Haushalt Ihrer Heimatgemeinde um eine Million Euro auf und Sie dürfen das Geld ausgeben. Was machen Sie damit?

Bhima Griem: Junge Kunst in Worpswede fördern!

Wo verbringen Sie am liebsten einen Sonntagnachmittag?

Philine Griem: Ein Sonntagnachmittag ist dann ein gelungener, wenn ich ihn mit meinen Lieben verbringe, mit meiner Familie und meinen engsten Freunden. Zuhause, in der Natur oder bei Kunst und Kultur.

Welche Schlagzeile würden Sie gerne mal in der Zeitung lesen?

Bhima Griem: Das neo-kapitalistische Zeitalter ist abgelaufen, und eine humane Weltwirtschaftsordnung regiert ab sofort!

Mit welcher Persönlichkeit würden Sie gerne einmal essen gehen?

Philine Griem: Mit Hannah Arendt, weil sie eine hoch aktuelle Philosophin ist und zugleich eine beeindruckende Frau.

Was wollten Sie als Kind einmal werden?

Bhima Griem: Ich habe mir eigentlich nie darüber Gedanken gemacht, wer oder was ich einmal werden möchte. Ich habe immer gemalt und die Projekte verfolgt, die ich wichtig und spannend fand.

Was war die erste Schallplatte oder CD, die Sie sich gekauft haben?

Philine Griem: Die erste CD, die ich mir auf dem Flohmarkt gekauft habe, war von den Fugees „The Score“.

Was bereuen Sie, in Ihrem Leben bisher nicht getan zu haben?

Bhima Griem: Eigentlich nichts, außer noch nicht mit dem Rauchen aufgehört zu haben.

Vervollständigen Sie bitte folgenden Satz: Ich hasse es, wenn …

Philine Griem: ... ich mich dabei ertappe, in Stereotypen zu denken.

Info

Zur Person

Philine und Bhima Griem

leiten seit diesem Frühjahr die Worpsweder Künstlerhäuser. Das Ehepaar, das eine vierjährige Tochter hat, hat sich die Antworten gerecht geteilt: jeder fünf.

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