Baumpfleger: Raupen entfernen Gespinstmotten verhindern Ernte

Landkreis Rotenburg (ud). In den vergangenen drei Jahren habe die Raupe der Gespinstmotte an vielen Obstbäumen im Raum Rotenburg, Verden bis nach Bremen für weniger Ertrag gesorgt, berichtet der Baumpfleger Heinz Kahrs. Er betreut rund 600 Bäume an öffentlichen Wegen und Plätzen innerhalb des Fleckens Ottersberg.
17.04.2012, 05:00
Lesedauer: 1 Min
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Gespinstmotten verhindern Ernte
Von Uwe Dammann

Landkreis Rotenburg (ud). In den vergangenen drei Jahren habe die Raupe der Gespinstmotte an vielen Obstbäumen im Raum Rotenburg, Verden bis nach Bremen für weniger Ertrag gesorgt, berichtet der Baumpfleger Heinz Kahrs. Er betreut rund 600 Bäume an öffentlichen Wegen und Plätzen innerhalb des Fleckens Ottersberg.

Bei befallenen Obstbäumen sollte man die Insekten daher daher rechtzeitig per Hand entfernen, rät Kahrs. Es bringe nichts, sie mit Gift zu vernichten. "Das ist sinnlos und gefährlich für die Umwelt, und die natürlichen Feinde der Gespinstmotte wären auch betroffen", sagt Kahrs. Wenn das Gespinst ausgebildet ist, seien die Raupen allerdings kaum noch zu bekämpfen.

Wie der Name der gefräßigen Tiere andeutet, umgeben sich die Raupen mit auffälligen Gespinsten. Darin sind sie vor Fressfeinden geschützt. Ein natürliches Spritzmittel gegen die Motte ist das Öl des indischen Neembaums. Dadurch werden die Gespinstmotten allerdings nur vergrämt und ziehen auf andere Bäume weiter. Die Motten fressen sogar die Kronen großer Eichen kahl.

Aber alle Bäume werden durch den sogenannten Johannistrieb um den 24. Juni wieder grün und sterben nicht ab. Allerdings tragen die befallenen Obstbäume keine Früchte mehr.

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