Einweihungsfeier mit 140 Mädchen und 177 Jungen an der neuen Haupt- und Realschule / Bus ist Ansturm nicht gewachsen

Grasberger Schüler in Worpswede angekommen

Worpswede. Ab sofort lernen Grasberger Schüler der siebten bis zehnten Klassen gemeinsam mit Worpsweder Schülern an der neuen Haupt- und Realschule Grasberg-Worpswede. Ein Jahr dauerte die Planung für den Schulzusammenschluss von Findorffschule Grasberg und HRS Worpswede. Ab Montag beginnt nun der reguläre Unterricht an der neuen Schule.
10.08.2013, 05:00
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Von Sabine Von Der Decken

Worpswede. Ab sofort lernen Grasberger Schüler der siebten bis zehnten Klassen gemeinsam mit Worpsweder Schülern an der neuen Haupt- und Realschule Grasberg-Worpswede. Ein Jahr dauerte die Planung für den Schulzusammenschluss von Findorffschule Grasberg und HRS Worpswede. Ab Montag beginnt nun der reguläre Unterricht an der neuen Schule.

Die Sorgen, die sich die Grasberger Schüler über ihren neuen Schulweg machten, waren unbegründet. Der Schultransport zur neuen Haupt- und Realschule Grasberg-Worpswede klappte schon am ersten Schultag reibungslos. Alle Schüler der siebten bis zehnten Klassen kamen pünktlich zur Einweihungsfeier ihrer neuen Schule in Worpswede. Während der Feierstunde hießen Elisabeth Fischmann, Schulleiterin der HRS Grasberg-Worpswede, Brigitte Bergmann, schulfachliche Dezernentin der niedersächsischen Landesschulbehörde, Britta Weidling vom Landkreis Osterholz als Schulträger sowie Vorsitzende der Schulelternräte, Schulvorstände und Schulvereine 140 Mädchen und 177 Jungen in ihrer neuen Schule willkommen.

Lernten die Grasberger Schüler ihre neue Schulsituation bereits im Mai während eines Besuchs in Worpswede kennen, nahmen sie nun nach Ende der Sommerferien ihre neuen Klassenräume in Besitz und packten Umzugskartons aus. Elisabeth Fischmann ist dankbar für den Planungszeitraum von einem Jahr, der vom ersten Schultag an weder Unsicherheiten noch Unklarheiten barg und einen Stundenplan ohne Abstriche bei Fächern, AGs und Vorbereitungskursen für die Abschlussprüfungen gewährleistet.

So konnte jeder Klasse nach der offiziellen Einweihungsfeier Raum und Stundenplan zugewiesen werden. Für Fischmann und das aus 28 Lehrern, zwei Schulsozialpädagogen und zwei Kollegen der Christoph-Tornee-Schule bestehende Kollegium steht an oberster Stelle, dass die Schüler nicht unter dem Wechsel leiden dürfen. Ihr Ziel sei es, die Schüler zu einem erfolgreichen Abschluss zu führen, so die Schulleiterin.

Eine erste Panne gab es allerdings doch an diesem ersten Schultag. Steht in Zukunft von Montag bis Freitag je ein Bus nach der fünften und sechsten Stunde, und von Montag bis Donnerstag auch nach der achten Stunde für die Heimfahrt nach Grasberg zur Verfügung, war das eingesetzte Fahrzeug dem Andrang nach Einweihungsfeier und Klassenlehrerunterricht nicht gewachsen. Etliche Kinder hatten das Nachsehen und mussten auf den eine Stunde später kommenden Bus warten.

Mit Beginn des regulären Unterrichts ab Montag werde der Schultransport reibungslos verlaufen, versichert die Schulleiterin. Auch Vernetzung und EDV sind momentan noch nicht auf dem neuesten Stand, räumt Fischmann ein.

"Jetzt sind wir wieder zusammen", sagt die Schulleiterin und beschreibt damit die wechselvolle, fast 40-jährige Schulgeschichte der beiden Schulstandorte Grasberg und Worpswede. Da sich die Haupt- und Realschule Grasberg-Worpswede das Schulgelände mit der Grundschule Worpswede teilt, mahnte Fischmann während der Einweihungsfeier ein rücksichtsvolles Benehmen gegenüber den Grundschülern an.

Sie ist zuversichtlich, dass Grasberger und Worpsweder Schüler gut zusammenfinden werden. Berührungspunkte gab es bereits bei gemeinsamen sportlichen Aktivitäten und beim Schüleraustausch nach Frankreich, der auch in diesem Jahr fortgesetzt wird. So waren am ersten Schultag Worpsweder Schüler den Grasbergern behilflich, sich in der neuen Umgebung zurechtzufinden.

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