Hausärztemangel Viele Regionen unterversorgt

Laut einer aktuellen Studie fehlen vielerorts Hausärzte. Das macht sich vor allem auf dem Land und somit auch im Raum Osterholz und Rotenburg bemerkbar.
04.06.2021, 07:00
Lesedauer: 5 Min
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Von Judith Tausendfreund

Landkreise Osterholz/Rotenburg. Wer umzieht, hat einiges zu erledigen: Anmelden, die neue Wohnung beziehen, sich einrichten, das Auto ummelden – in der Regel steht dann irgendwann auch ein Hausarzt-Besuch an. Routine-Untersuchungen oder, ganz aktuell, die Frage nach einer Impfung, sind Anlässe, sich auf die Suche nach einem Hausarzt zu begeben. Vielerorts endet ein Telefonat in dieser Sache oft mit der Erkenntnis, dass die Hausarztpraxen überlaufen sind: „Es tut uns leid, aber wir nehmen keine neuen Patienten mehr auf.“ Und so geht die Suche weiter. Dass Ärzte vor allem in ländlichen Regionen rar sind, ist längst bekannt. Eine aktuelle Studie der Robert-Bosch-Stiftung fasst das Problem nun aber in Zahlen: Demnach fehlen bundesweit bis 2035 fast 11.000 Hausärzte. Und das zeigt sich auch in Niedersachsen und der Wümme-Region: Laut der Studie verringert sich die Hausarztdichte bis zum Jahr 2035 im Landkreis Osterholz um 17 Prozent, im Landkreis Rotenburg sogar um 34 Prozent.

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