Seniorenbeirat blickt zurück auf Fahrt nach Danzig und Kwidzyn Herzliche Aufnahme in Polen

Landkreis Osterholz. Im Mittelpunkt der 26. Sitzung des Kreisseniorenbeirats stand jetzt der Rückblick auf eine Reise in die polnische Partnerstadt Kwidzyn. Organisiert von der Vorsitzenden Annefriede Thoms, hatte eine 24-köpfige Gruppe im Oktober Danzig und das pommersche Kwidzyn (ehemals Marienwerder) besucht. Es sei eine gelungene Fahrt gewesen, sagten die Mitfahrerinnen Edith Fabarius und Elfriede Brock. Sie zeigten Fotos, erzählten von ihren Erlebnissen und trugen ein Gedicht vor. Besonders beeindruckt waren die Reisenden von der Herzlichkeit, mit der sie von ihren Gastgebern in Polen empfangen wurden. Viele Mitfahrer wollten die Partnerstadt des Landkreises einmal kennenlernen, einige feierten zugleich ein Wiedersehen mit ihrer alten Heimat.
02.12.2010, 05:00
Lesedauer: 2 Min
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Von Ilse Okken

Landkreis Osterholz. Im Mittelpunkt der 26. Sitzung des Kreisseniorenbeirats stand jetzt der Rückblick auf eine Reise in die polnische Partnerstadt Kwidzyn. Organisiert von der Vorsitzenden Annefriede Thoms, hatte eine 24-köpfige Gruppe im Oktober Danzig und das pommersche Kwidzyn (ehemals Marienwerder) besucht. Es sei eine gelungene Fahrt gewesen, sagten die Mitfahrerinnen Edith Fabarius und Elfriede Brock. Sie zeigten Fotos, erzählten von ihren Erlebnissen und trugen ein Gedicht vor. Besonders beeindruckt waren die Reisenden von der Herzlichkeit, mit der sie von ihren Gastgebern in Polen empfangen wurden. Viele Mitfahrer wollten die Partnerstadt des Landkreises einmal kennenlernen, einige feierten zugleich ein Wiedersehen mit ihrer alten Heimat.

Die Tage in Danzig seien angefüllt gewesen mit touristischen Attraktionen, die bei vielen, die dort einst beheimatet waren, Erinnerungen wach werden ließen. Besonders beeindruckt habe sie, wie objektiv junge Polen zum Beispiel auf der Westerplatte die historischen Tatsachen wiedergegeben hätten, ohne bei den Heimatvertriebenen negative Emotionen zu wecken, sagte Jutta Menke. In Kwidzyn besichtigte die Gruppe eine beispielhafte Behinderteneinrichtung in einem restaurierten Gutshaus und feierte im Seniorenkeller mit den Gastgebern und einer Trachtengruppe. "Der zwischenmenschliche Austausch funktioniert schon gut. Aber es muss ein Wiedersehen auf breiter Basis geben", habe es beim Abschied von allen Beteiligten geheißen.

Unter der Federführung des Kreisseniorenbeirats soll in Zusammenarbeit mit Ronald Famulla eine Seniorenbroschüre herausgegeben werden. Als neues stellvertretendes Mitglied im Sportausschuss wurde Hans-Dieter Kwijas gewählt. Hans-Meinert Steffens (Worpswede) und Alfred Bubbel (Schwanewede) rückten für ausgeschiedene Mitglieder des Kreisseniorenbeirats nach. Dazu regte Sascha Blanken vom Landkreis Osterholz an, die Wahlen zu den örtlichen Seniorenbeiräten besser zu synchronisieren. Das wäre für eine kontinuierliche Arbeit des Kreisseniorenbeirates hilfreich.

Am Schluss der Sitzung berichteten die Vertreter der sieben Ortsbeiräte: Unter anderem wurde auf ein neues Qualitätszeichen des Einzelhandels ("Generationenfreundliches Einkaufen") sowie auf den Bürgerbus, der jetzt zwischen Grasberg und Worpswede verkehrt, eingegangen.

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