Galerie Altes Rathaus zeigt Bilder von Ulrike Zipp Ihr Thema ist die Stille

Worpswede. „Wenn es nur einmal so ganz stille wäre“, hatte Rainer Maria Rilke sich einmal gewünscht. Ein Satz, der Ulrike Zipp in den vergangenen Jahren häufiger beschäftigte.
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Von Michael Schön

„Wenn es nur einmal so ganz stille wäre“, hatte Rainer Maria Rilke sich einmal gewünscht. Ein Satz, der Ulrike Zipp in den vergangenen Jahren häufiger beschäftigte. „Rasten, innehalten, bei sich sein in der Gegenwart, zurückblicken auf Etappen, die hinter einem liegen.“ Die Ausstellung mit Bildern der Malerin wird in der Worpsweder Galerie Altes Rathaus, Bergstraße 1, am Sonntag, 10. Januar, um 12 Uhr eröffnet.

Wird er noch gebraucht in unserer Zeit, und wo findet man ihn, den Platz, um sich nachlebend im Vergangenen und träumend im Zukünftigen zu sehen? Die Stille in der Landschaft ist ein Thema, mit dem sich die seit 2009 in Worpswede arbeitende Ulrike Zipp in ihrem künstlerischen Schaffen immer wieder auseinandersetzt. Auf der Suche nach einer neuen Bildsprache und inspiriert von dem Licht sowie der Formen- und Farbvielfalt der Landschaft während einer Reise durch die USA, begann sie 2014 mit ihrer neuen Werkserie „Landschaft II“.

Die Ausstellung „Know place to rest“ zeigt überwiegend Arbeiten aus dieser Serie, die in den vergangenen Monaten entstanden sind. Die teilweise abstrakten, surrealen Darstellungen in Acryl und Pastellkreiden begleiten den Betrachter auf einer kleinen Wanderung und möchten mit ihren Stimmungen, Farben und Details einladen, inne zu halten, „to rest“.

Dienstag, Mittwoch, Sonnabend und Sonntag wird die Galerie Altes Rathaus zum offenen Atelier. An diesen Tagen kann man der Künstlerin beim Malen über die Schulter schauen und verfolgen, wie im Laufe der Ausstellung ein neues Bild entsteht.

Die Ausstellung wird Sonntag, 10. Januar, um 12 Uhr vom stellvertretenden Bürgermeister Gerhard Witte eröffnet.

MSÖ

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