Insektensommer des Nabu Ackerhummeln führen bei Zählung

Mit seinem Insektensommer will der Nabu zweierlei erreichen: Menschen sollen für die Bedeutung der Tierchen sensibilisiert werden und wichtige Daten liefern. Das haben sie getan, feuen sich die Naturschützer.
29.08.2021, 20:00
Lesedauer: 1 Min
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Ackerhummeln führen bei Zählung
Von Lars Fischer

Der Insektensommer des Nabu ist beendet, und ein Blick aus dem Fenster lässt befürchten: vielleicht nicht nur der! Unbeeindruckt vom schlechten Wetter haben sich laut Naturschutzbund eine Vielzahl von Bürgern an der Zählaktion beteiligt. „Das Feld der Insekten ist riesig, umso schöner, dass sich immer mehr Menschen für die nützlichen Krabbler interessieren und sich an das Zählen wagen“, freut sich die NABU-Regionalgeschäftsstellenleiterin Leonie Jordan. Die Welt der Insekten sei vielen Menschen noch immer ein Rätsel und fände trotz der großen Bedeutung der kleinen Tierchen für das Ökosystem noch relativ wenig Beachtung. Mit dem Insektensommer sollte die Artenvielfalt und ihre geografische Verteilung erkundet werden. "Auf diese Weise wird nicht nur für die Insekten und ihr Leben sensibilisiert, sondern zeitgleich werden mit der Zählaktion auch wichtige Daten erhoben, so Jordan. Die Auswertung des zweiten Zählzeitraums im August ist noch nicht abgeschlossen. Zurzeit hat sowohl in Niedersachsen/Bremen als auch bundesweit die Ackerhummel die Nase vorn, dicht gefolgt vom Kleinen Fuchs und Siebenpunkt-Marienkäfer. Nach Untersuchungen in mehreren Bundesländern ist die Biomasse der Fluginsekten seit 1989 laut Nabu aber um bis zu 80 Prozent zurückgegangen.

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