Music Hall: „Der ganz offene Brief“

Johann von Bülow liest Loriot

Worpswede. Loriot im Advent, da fallen vielen Menschen Sternstunden bundesdeutscher TV-Geschichte ein, in denen es nicht mehr so viel Lametta wie früher gab oder die Försterin den Gemahl waidmännisch um die Ecke brachte. Nichts davon steht auf dem Programm, wenn Schauspieler Johann von Bülow am morgigen Sonnabend, 12.
11.12.2015, 00:00
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Loriot im Advent, da fallen vielen Menschen Sternstunden bundesdeutscher TV-Geschichte ein, in denen es nicht mehr so viel Lametta wie früher gab oder die Försterin den Gemahl waidmännisch um die Ecke brachte. Nichts davon steht auf dem Programm, wenn Schauspieler Johann von Bülow am morgigen Sonnabend, 12. Dezember, ab 21 Uhr in der Worpsweder Music Hall aus Texten des großen Humoristen liest. Stattdessen steht ein Buch mit dem Titel „Der ganz offene Brief“ mit Glossen, die zwischen 1957 bis 1961 in der Illustrierten Quick erschienen sind, im Mittelpunkt des Abends.

Darin nimmt Loriot viele Dinge aufs Korn, die sich auch in seinen späteren Fernsehsketchen wiederfinden. Die Texte, die von Karikaturen begleitet werden, erschienen erst im vergangenen Jahr das erste Mal seit der Erstveröffentlichung wieder.

„Es ist erstaunlich, wie zeitlos der unbekannte Schriftsteller Loriot eigentlich ist“, sagt Johann von Bülow, der selber weitläufig mit dem Autor verwandt ist. „Der Sprachkomponist Loriot hat da toll gearbeitet, wenn man sich ansieht, wie pointiert das ist, es ist beinahe wie Musik komponiert. Sich das zu eigen zu machen, ist für einen Schauspieler ein gefundenes Fressen.“ Tickets für die Lesung sind noch zum Preis von 27 Euro erhältlich.

XAF

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