Unerwartete Probleme machen Flusstörn der Truperdeicher Bootsfahrer zum besonderen Ferienspaß-Erlebnis Keine Handbreit Wasser mehr unterm Kiel

Lilienthal. Die Ferienspaß-Aktion der Truperdeicher Bootsfahrer bot den 32 mitschippernden Mädchen und Jungen nicht nur beschauliche, sondern auch ziemlich aufregende Stunden auf dem Wasser. Beim Stopp an der Ritterhuder Hammeschleuse war für die Starlight, eines der zwölf Boote, die am Truperdeich 18 – Wümme-Stromkilometer 0,7 – abgelegt hatten, erst einmal Schluss gewesen.
05.08.2015, 00:00
Lesedauer: 1 Min
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Von Michael Schön

Die Ferienspaß-Aktion der Truperdeicher Bootsfahrer bot den 32 mitschippernden Mädchen und Jungen nicht nur beschauliche, sondern auch ziemlich aufregende Stunden auf dem Wasser. Beim Stopp an der Ritterhuder Hammeschleuse war für die Starlight, eines der zwölf Boote, die am Truperdeich 18 – Wümme-Stromkilometer 0,7 – abgelegt hatten, erst einmal Schluss gewesen.

„Dort war bei unserer Ankunft gerade Niedrigwasser, so dass das Boot direkt vor der Schleuse auf Grund lief“, berichtete Uwe Tietjen, der Vorsitzende des Lilienthaler Vereins. Also keine Handbreit Wasser mehr unterm Kiel. Die Starlight konnte dann doch noch ihre Fahrt fortsetzen, freilich mit rund 45 Minuten Verspätung, denn erst zu diesem Zeitpunkt war das Wasser wieder etwas aufgelaufen.

Ein weiteres Malheur für die Bootsfahrer auf diesem Törn fast bis zu Tietjens Hütte: Die Summertime lief heiß. Die Motorkühlung war zu schwach, so dass das Aggregat abgestellt werden musste. Das antriebslose Wasserfahrzeug wurde schließlich von der Möwe geschleppt.

Mit zwölf Booten gestarte

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Von den angemeldeten 33 Kindern waren zwei nicht gekommen, die eine Menge verpassten, nicht nur der geschilderten Pannen wegen. „Ein nicht angemeldetes Kind hat sich uns noch kurzfristig angeschlossen. Gestartet sind wir also mit zwölf Booten, insgesamt 18 Personen Besatzung und 32 Ferienspaßkindern“, so Uwe Tietjen.

Die Boote waren alle unterschiedlich groß. Teilweise zählte nur ein Kind zur Besatzung, auf den größeren waren bis zu vier Kinder unterwegs. Nachdem sie auf die Boote verteilt worden waren, hatte die Flotte rasch Fahrt aufgenommen. Erster Stopp war bei der Gaststätte Höftdeich. Gelegenheit, um sich mit Getränken und Eis einzudecken. Außerdem wechselten etliche Passagiere in andere Boote.

Beim Passieren der Ritterhuder Schleuse beanspruchten die Lilienthaler wegen der großen Zahl an Booten gleich zwei Durchgänge. Beim „Eisenbahner-Sportverein“ wurde erneut Rast gemacht. Mittagessen, Getränkepause und noch mal die Boote gewechselt. Unweit von Tietjens Hütte wurde die Rückfahrt angetreten.

An der Hammeschleuse in Ritterhude wurden die – von der Flusspartie durchweg begeisterten – Kinder von ihren Eltern wieder abgeholt.

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