Feierstunde im Kreishaus Staatsbürgerschaft bleibt gefragt

Der Kreis Osterholz hat jetzt 31 neue Urkunden über die deutsche Staatsbürgerschaft ausgehändigt. Er freue sich über die Antragsteller, die das Verfahren erfolgreich durchlaufen haben, so Landrat Bernd Lütjen.
23.11.2022, 19:00
Lesedauer: 1 Min
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Staatsbürgerschaft bleibt gefragt
Von Bernhard Komesker

Landkreis Osterholz. Zur vierten Einbürgerungsfeier in diesem Jahr hat Landrat Bernd Lütjen 31 Bewerberinnen und Bewerber aus elf unterschiedlichen Staaten begrüßt. Die Gäste erhielten im Kreishaus die Einbürgerungsurkunde und das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland. Zuvor hatte jeder und jede von ihnen erklärt, das Grundgesetz und die Gesetze der Bundesrepublik zu achten.

Mit Irak, Iran, Italien, Mazedonien, Polen, Russland, Serbien, Syrien, Tschechien, Türkei sowie der Ukraine stellen sowohl die Herkunftsländer als auch die Berufe der neuen deutschen Staatsbürgerinnen und Staatsbürger einen bunten Mix dar, so ein Landkreis-Sprecher anschließend. Viele Beruf seien vertreten: Pflegehelferin, Ärztin, Reinigungskraft, promovierte Lektorin, zahnmedizinische Fachangestellte, Lehrerin, Bauingenieur und Doktorand der Wirtschaftswissenschaften.

Der Landrat sprach in der Feierstunde von einer Bereicherung für die Gesellschaft. Der Landkreis Osterholz freue sich immer über den Schritt, die deutsche Staatsangehörigkeit erwerben zu wollen, denn: "Jeder einzelne Einbürgerungsantrag ist auch ein Bekenntnis zu unserem Staat, zur bundesdeutschen Gesellschaft, zu unserer Verfassung und ihrer Werteordnung und ein gutes Beispiel gelungener Integration."  Die Annahme einer neuen Staatsangehörigkeit bedeute aber auch, die prägenden Erfahrungen der eigenen, bisherigen Biografie in einen neuen Lebensabschnitt mitzunehmen.

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