Lilientahler Rat Letzte Ratssitzung vor den Ferien

Vor den Sommerferien kommt der Lilienthaler Rat noch einmal am Dienstag, 20. Juni, ab 18 Uhr im Rathaus zusammen. Dabei geht es um verschiedene Bauvorhaben und ein Klimaschutzprojekt des Kreises.
18.06.2017, 15:33
Lesedauer: 2 Min
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Von Michael Wilke

Lilienthal. Vor den Sommerferien kommt der Rat der Gemeinde Lilienthal noch einmal im Saal des Rathauses zusammen. Die öffentliche Sitzung beginnt am Dienstag, 20. Juni, um 18 Uhr. Dann steht auch der Neubau des großen Wohn- und Geschäftshauses an der Ecke Hauptstraße/Konventshof auf dem Programm. Nachdem die Planung erneut geändert wurde – um Schäden am Nachbarhaus des Friseurs Michael Timm zu verhindern, wurde ein Mindestabstand von drei Metern zur Tiefgarage festgeschrieben – geht es nun um den Beschluss des Bebauungsplans. Dass der Rat grünes Licht für das Projekt des Investors Ulrich Müller gibt, gilt als sicher. Unterdessen hat der Abriss des Altbaus, der früher ein griechisches Restaurant beherbergte, bereits begonnen.

Bevor es um den Neubau des Wohn- und Geschäftshauses mit der eleganten Fassade und dem gläsernen Fahrstuhlturm geht, berichtet Bürgermeister Kristian Tangermann über wichtige Angelegenheiten der Gemeinde. Anschließend kommen die Bürger in der Fragestunde zu Wort.

Die Änderung des Bebauungsplans Moorhausen/Falkenberg steht auch auf der Tagesordnung. Dabei geht es um den Wertstoffhof, den die Abfall-Service Osterholz GmbH (Aso) am Rande des Gewerbegebiets Moorhausen zwischen der Lilienthaler Allee und der Hilligenwarf einrichten will. Wie berichtet will der Abfallbetrieb eine Annahmestelle für Grün- und Gartenabfälle, Metalle und Elektroschrott, Gelbe Säcke, Haus- und Sperrmüll schaffen.

Beschließen soll der Rat auch eine Änderung des Flächennutzungsplans der Gemeinde im Bereich Worphausen, die dem Niels-Stensen-Haus entgegenkommt. Die Einrichtung der Stiftung Leben und Arbeiten will ihr Angebot erweitern. Wie berichtet, geht es dabei auch um den Neubau von Häusern, in denen Menschen mit und ohne Behinderungen zusammenleben.

Gebaut werden soll auch an der Bergstraße in Seebergen. Voraussetzung dafür ist die Änderung des Flächennutzungsplans und ein neuer Bebauungsplan mit dem Titel „Bergstraße II“. Beides soll der Gemeinderat am Dienstagabend beschließen.

Entscheiden müssen die Politiker ferner, ob sich die Gemeinde weiter am Klimaschutzprojekt des Landkreises beteiligen soll. Andere Kommunen und die Stadt Osterholz-Scharmbeck haben schon für die Fortsetzung gestimmt, nur Lilienthal und Hambergen zögerten lange. Im Kern geht es um nachhaltiges Sparen bei den Energiekosten und das Akquirieren von Zuschüssen für entsprechende Sanierungs- und Umbaumaßnahmen. Das besorgt eine Klimaschutzmanagerin, ihre Gehaltskosten teilen sich der Landkreis und die beteiligten Kommunen. Lilienthal würde die Fortsetzung des Projekts in den nächsten zwei Jahren insgesamt 7000 Euro kosten.

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