Montag Vortrag: Referent spricht über Erfahrungen in Mülheim

Linie 4 – Fass ohne Boden?

Lilienthal (wim). Die Initiative Pro Lilienthal lädt alle Bürger, Politiker und Mitarbeiter der Verwaltung zu einem Vortrag über die Folgekosten der Linie 4 ein, Untertitel: „Ein Fass ohne Boden“. Der Vortrags- und Diskussionsabend beginnt am Montag, 27.
25.04.2015, 00:00
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Von Michael Wilke

Die Initiative Pro Lilienthal lädt alle Bürger, Politiker und Mitarbeiter der Verwaltung zu einem Vortrag über die Folgekosten der Linie 4 ein, Untertitel: „Ein Fass ohne Boden“. Der Vortrags- und Diskussionsabend beginnt am Montag, 27. April, um 19.30 Uhr im Borgfelder Landhaus. Eingeladen haben die Straßenbahngegner den Geschäftsführer der Beteiligungsholding Mülheim / Ruhr GmbH, Hendrik Dönnebrink. Er referiert über die Folgekosten der Bahn in Mülheim.

Die Initiative Pro Lilienthal hat alles versucht, um den Bau der Straßenbahn zu verhindern. Die Gegner zogen bis vor das Bundesverwaltungsgericht, konnten die Verlängerung der Linie 4 von Borgfeld bis Falkenberg aber nicht verhindern (wir berichteten). Die verschuldete Gemeinde müsse mit Betriebs- und Folgekosten von rund einer Million Euro im Jahr rechnen, warnt Alfred Werner, Sprecher der Initiative. Die Straßenbahngegner glauben, dass die Fahrgastzahlen viel niedriger sein werden als angenommen. In diesem Jahr zahlt Lilienthal 351 000 Euro. Ab 2016 wird der Beitrag nach den realen Einnahmen und Ausgaben berechnet. Steigen die Fahrgasteinnahmen erheblich, sinkt der Betrag, steigen weniger Menschen ein, zahlt Lilienthal mehr.

Die Mitglieder der Initiative Pro Lilienthal treffen sich am Montag schon eine Stunde vor dem Vortrag: Um 18.30 Uhr beginnt die Jahreshauptversammlung.

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