Weihnachtscircus in Gnarrenburg

Magische Momente in der Manege

Die Akteure des „Classic Weihnachtscircus“ sorgten in Gnarrenburg auch an Heiligabend für Staunen und Nervenkitzel. In der Nachmittagsvorstellung verblüfften die Zauberkünstler; Clowns sorgten für Lacher und wilde Tiere brachten Spannung.
27.12.2014, 00:00
Lesedauer: 2 Min
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Von INGRID MAHNKEN
Magische Momente in der Manege

Die Einlagen der Clowns waren nicht nur bei Kindern heiß geliebt, wie der Applaus des Publikums zeigte. IMA·

Ingrid Mahnken

Mit anhaltendem Applaus feierten die Premierenbesucher die Künstler in der Manege des „Classic Weihnachtscircus“ an Heiligabend. Zum zweiten Mal gastiert der ortsansässige Weihnachtszirkus in Gnarrenburg. Erwartungsvoll und aufgeregt verfolgten die großen und kleinen Besucher die Nachmittagsvorstellung, die mit überraschenden Showeffekten gespickt war.

Die fünfjährige Mira und ihr großer Bruder Raphael hatten in der ersten Reihe einen Logenplatz abbekommen. Aufgeregt verfolgten sie das Geschehen in der Manege. Dort war ein großer Tannenbaum mit vielen Geschenken aufgebaut. Zirkus-Kinder lagen davor und warteten auf die Bescherung.

Doch zunächst stieg Zirkusdirektor Kalli Köllner vor den Augen der erwartungsvollen Besucher in ein leuchtend rotes Clown-Kostüm, um noch einmal die Manege auszufegen. Das Live-Orchester spielte „Stille Nacht, heilige Nacht“ – doch davon sollte in den kommenden zwei Stunden nicht die Rede sein.

Atemberaubend, lustig und künstlerisch anspruchsvoll waren die Showeinlagen der Artisten, Akrobaten, Magier und Clowns. Mitreißend waren die Dressuraufführungen mit Pferden, Hunde zeigten Luftsprünge und Reptilien sorgten für Gänsehaut bei den Zuschauern. Mit einem Trommelwirbel wurde der Ballakrobat Robano aus Italien begrüßt.

Einen spitzenmäßigen Applaus kassierte Marleen aus Paris für ihre Hula-Hoop-Vorführung. In das Reich von Magie und Illusion entführte das Zauberkünstler-Duo Rebennig aus Prag. Mit Holger Stamm aus Mulsum wurde ein mutiger Mann aus dem Publikum hinzugezogen. Er kontrollierte die Utensilien vor den Zauberkunststücken. Dann wurde die Zauberkünstlerin doppelt und dreifach wie ein Weihnachtsgeschenk verschnürt.

Marleen aus Paris bot Hula-Hoop-Kunst in Vollendung. IMA

Marleen aus Paris bot Hula-Hoop-Kunst in Vollendung. IMA

Foto: Ingrid Mahnken

„Da kommt die nie wieder raus“, mutmaßte Kalli Köllner. Diese Meinung teilte das insbesondere junge Publikum nicht – und es sollte Recht behalten: Wie von Zauberhand lösten sich die Knoten vor den Augen der Besucher. Niedlich anzuschauen die Rasselbande auf vier Pfoten. Auf Zuruf machten die Hunde atemberaubende Luftsprünge, Purzelbäume und zogen auf zwei Beinen laufend hintereinander durch die Manege.

Während sich die Besucher in der Pause an Crêpes, Popcorn, Schokofrüchten oder Souvenirs erfreuten, bauten die Dompteure einen Sicherheitskäfig um die Manege auf. Erstmalig durften kleine weiße Tigerbabys von der Dressurschule Robano Kübler vor großem Publikum Zirkusluft schnuppern. Hautnahen Kontakt konnte das Publikum dagegen zu Tigerpythons, Leguanen, Skorpionen und Vogelspinnen aufnehmen.

David Trump vom Tropenhaus auf Rädern präsentierte eine grandiose Dschungelshow. Der zweite „Classic Weihnachtscircus“ bestach mit unterhaltsamen Programm – weihnachtliche Atmosphäre inklusive. Der Riesenapplaus der Premierengäste am Ende der Vorstellung war dafür der Beweis.

Karten für die Sonnabend- und dieSonntagsvorstellung am 27. und 28. Dezember sowie für die Silvestergala sind in der benachbarten Gaststätte „Up’n Swutsch“ und an der Zirkuskasse erhältlich.

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