Beim Reit- und Fahrverein Hambergen wird viel Wert auf gute Nachwuchsarbeit gelegt Mit dem Steckenpferd fängt alles an

Hambergen. Eine große Portion Idealismus und Spaß am Umgang mit dem Pferd, das seien wichtige Voraussetzung für den Pferdesport, erklärten die jungen Nachwuchsreiterinnen Bianca und Svenja von Horsten, Janin Vollmerding und Malte Puckhaber vom Reit- und Fahrverein (RFV) Hambergen. Ihre Erfahrungen bestätigen auch der Vorsitzende Walter Puckhaber und die Reitlehrerin der Kinder und Jugendlichen, Birthe Heyer. Die vier jungen Hamberger Nachwuchsreiterinnen und -reiter belegten die vordersten Plätze bei den Kreismeisterschaften im Dressur- und Springreiten.
03.01.2013, 05:00
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Von Monika Fricke

Hambergen. Eine große Portion Idealismus und Spaß am Umgang mit dem Pferd, das seien wichtige Voraussetzung für den Pferdesport, erklärten die jungen Nachwuchsreiterinnen Bianca und Svenja von Horsten, Janin Vollmerding und Malte Puckhaber vom Reit- und Fahrverein (RFV) Hambergen. Ihre Erfahrungen bestätigen auch der Vorsitzende Walter Puckhaber und die Reitlehrerin der Kinder und Jugendlichen, Birthe Heyer. Die vier jungen Hamberger Nachwuchsreiterinnen und -reiter belegten die vordersten Plätze bei den Kreismeisterschaften im Dressur- und Springreiten.

"Bei Familie von Horsten ziehen alle mit", bemerkte Walter Puckhaber. Nur so sei es den Kindern und Jugendlichen möglich, ihren beliebten Sport auf dem Rücken der Pferde auszuüben. Dabei erwähnten die jungen Reiterinnen und Reiter als Beispiel den Transport der Ponys und Pferde mit dem PKW und Anhänger. Die zehnjährige Svenja und ihre 16-jährige Schwester Bianca entdeckten ihre Leidenschaft für den Umgang mit Pferden in den Ferien auf einem Reiterhof. Danach absolvierten sie erste Reiterprüfungen in Hambergen.

Malte Puckhaber (20) war als Kind mehr vom Fußballsport begeistert, heute ist er einziger männlicher Reiter in der Nachwuchsgruppe. Janin Vollmerdings Eltern sind aktive Reiter, sie begeisterten die Tochter für den Pferdesport.

Die Ausbildung der jüngsten Reiterinnen und Reiter ab sechs Jahre im Dressurreiten liegt in Händen von Birthe Heyer; ihre dreijährige Tochter macht schon als jüngste mit. Angela Büchner trainiert ebenfalls die jungen Dressurreiter, von der Führzügelklasse bis zur Dressurprüfung Klasse M. Dörte Gerding und Jörg Klusmann unterrichten den Springreiter-Nachwuchs. Birte Heyer bereitete 33 Kinder und Jugendliche im Oktober auf erste Reitabzeichen, wie das "Steckenpferd", "Kleines Hufeisen" und das "Kleine oder "Große Reitabzeichen" sowie dem "Basis-Pass" vor. Alle Absolventen legten im November erfolgreich ihre Prüfungen ab.

"Mit dem ‚Steckenpferd‘ fängt alles an", war zu erfahren, es sei das einfachste Motivationsabzeichen im Pferdesport und soll den jüngsten Reiter-Nachwuchs ermuntern, beim neuen Hobby Pferd zu bleiben. Walter Puckhaber wies auf die besondere Kameradschaft im Verein hin, nur so könne der Reitsport erfolgreich gepflegt werden, zum Beispiel wenn fast alle Kinder und Jugendliche beim Reiter-Schaubild in der Bremer Stadthalle (ÖVB-Arena) mitwirken. "Dann werden viele helfende Hände benötigt, alle machen mit, Kinder, Jugendliche, Freunde und Eltern oft zusätzlich als Statisten".

Der Hamberger Reit- und Fahrverein mit über 100 Kindern und Jugendlichen bietet seinem Reiternachwuchs beste Voraussetzungen, er verfügt über zwei Reithallen und ein Turniergelände am Langen Berg. Die jungen Reiterinnen und Reiter freuen sich auf die neue Turniersaison. Das Reiterjahr startet jedoch erst einmal mit einem allgemeinen Dressurlehrgang für alle Pferdefreunde im Januar, hier haben sich schon 15 Teilnehmer angemeldet, berichtet Reitlehrerin Birthe Heyer. Sie erteilt nähere Auskunft unter Telefon 04746/725605.

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