Landkreis Osterholz Diskussion um Moorschutz

Um Fragen zum Moorschutz im Landkreis Osterholz geht es bei einer Veranstaltung am 13. Juli in Osterholz-Scharmbeck.
30.06.2022, 19:00
Lesedauer: 1 Min
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Diskussion um Moorschutz
Von Gabriela Keller

Um das Thema Moorschutz geht es bei einer Veranstaltung am Mittwoch, 13. Juli, um 18 Uhr auf Gut Sandbeck in Osterholz-Scharmbeck. Dazu lädt die Osterholzer Kreistagsfraktion von Grüne/UWG gemeinsam mit der niedersächsischen Landtagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen ein. Im ersten Teil gibt es Kurzvorträge von Christian Meyer (stellvertretender Fraktionsvorsitzenden der Grünen im Landtag), Hans Gerhard Kulp von der Biologischen Station Osterholz, Kreislandwirt Stefan Warnken und Kreisdezernent Dominik Vinbruck.

Im Anschluss gibt es Gesprächsrunden zu verschiedenen Themen, die fachkundig begleitet werden. Da geht um die Frage, ob eine veränderte Moorbewirtschaftung eine Existenzbedrohung oder eine Chance ist. Miriam Staudte, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Grünen im Landtag, und Landwirt Hans Lütjen-Wellner aus dem Teufelsmoor werden als Gesprächspartner zur Verfügung stehen. Können Moor-, Natur- und Klimaschutz Hand in Hand gehen und wie? Diese Frage können Teilnehmer mit der Grünen-Landtagsabgeordneten Imke Byl, Kim Fürwentsches (Kreistagsfraktion Grüne/UWG) und Jutta Kemmer von der Biologischen Station Osterholz diskutieren. Welche Chancen bietet Moorschutz für die Entwicklung der Region? Der Grüne-Landtagsabgeordnete Christian Meyer und Thorsten Milenz, Geschäftsführer der Touristikagentur Teufelsmoor, werden dazu mit den Teilnehmern ins Gespräch kommen.

Für den Landkreis Osterholz und seine landwirtschaftlichen Betriebe bedeutet der Moorbodenschutz "eine gewaltige Herausforderung, der wir uns gemeinsam stellen müssen", sagt Dörte Gedat, Vorsitzende der Kreistagsfraktion Grüne/UWG aus Schwanewede. Zukunftsängste der Landwirtschaft müssten ernst genommen und diskutiert werden. Ein Großteil des Teufelsmoores mit seinen knapp 20.000 Hektar Hoch- und Niedermooren werde derzeit landwirtschaftlich genutzt. "Über 50 Prozent der gesamten landwirtschaftlich genutzten Flächen im Landkreis befinden sich auf kohlenstoffreichen Böden." Dies sei mehr als in jedem anderen Landkreis in Niedersachsen. Daneben gebe es aber auch noch ökologisch wertvolle Moorflächen. Zudem sei das Teufelsmoor ein "einzigartiger Natur- und Erholungsraum."

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