Stiftung Worpswede lädt ein / Sanierung schon fast abgeschlossen Morgen Fest in der Scheune

Worpswede. Jahrelang stand die Bötjersche Scheune im Regen. Die Nässe drang durchs Dach und sickerte ins hölzerne Fachwerk. Schädlinge fraßen sich durchs Türholz. Das ist vorbei. Die Stiftung Worpswede hat eine der letzten großen historischen Scheunen im Landkreis vor dem Verfall gerettet. Ihr Engagement hat sich bezahlt gemacht: Inzwischen ist die teure Sanierung des 270 Quadratmeter messenden Gebäudes vis-à-vis vom Worpsweder Rathaus fast fertig. Entstanden ist eine einladend helle und hohe Halle. Das soll gefeiert werden – mit einem fröhlichen Fest morgen, am Sonnabend, 20. Oktober, ab 16 Uhr. Interessierte Bürger sind eingeladen.
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Von Michael Wilke

Worpswede. Jahrelang stand die Bötjersche Scheune im Regen. Die Nässe drang durchs Dach und sickerte ins hölzerne Fachwerk. Schädlinge fraßen sich durchs Türholz. Das ist vorbei. Die Stiftung Worpswede hat eine der letzten großen historischen Scheunen im Landkreis vor dem Verfall gerettet. Ihr Engagement hat sich bezahlt gemacht: Inzwischen ist die teure Sanierung des 270 Quadratmeter messenden Gebäudes vis-à-vis vom Worpsweder Rathaus fast fertig. Entstanden ist eine einladend helle und hohe Halle. Das soll gefeiert werden – mit einem fröhlichen Fest morgen, am Sonnabend, 20. Oktober, ab 16 Uhr. Interessierte Bürger sind eingeladen.

405000 Euro musste die Stiftung aufbringen, um so weit zu kommen. Das Geld reicht wohl auch für die Heizung, die in diesem Winter eingebaut werden soll, und für das Mobiliar. 120000 Euro steuerte das Land aus EU-Mitteln bei, 50000 Euro schoss die hoch verschuldete Gemeinde zu. Dazu kommen zinsgünstige und zinslose Kredite von rund 180000 Euro. Den Rest brachte die Stiftung durch Spenden zusammen. Sie organisierte Büchermärkte und Benefizveranstaltungen, animierte an die 80 Bürger zu monatlichen Spenden.

"Wir sind stolz auf das gemeinsam Geleistete", sagt Hans Ganten, Kuratoriumsvorsitzender der Stiftung Worpswede. "Jetzt ist die Bötjersche Scheune fast fertig saniert." Durch Eigenleistungen, sparsames Wirtschaften und die Unterstützung von Firmen und anderen Institutionen sei die Stiftung weiter gekommen als geplant.

Dach, Wände und Türen sind traditionsgerecht restauriert und erneuert. Der Fußboden ist fertig, Küchenzeile, Elektrik und sanitäre Anlagen auch. Was fehlt, sind Heizung, Mobiliar und Außenanlagen. "Das hindert uns nicht, gebührend zu feiern, das Geschaffene vorzustellen und die künftige Nutzung phantasiereich zu erörtern", betont die Stiftung. Gefeiert wird mit Musik, Getränken und Kleinigkeiten zum Essen. Eingeladen sind alle Worpsweder, vor allem die vielen Helfer und Sponsoren.

Die große Durchfahrscheune, bei der Heu- und Getreidewagen auf einer Seite rein- und auf der anderen rausfahren konnten, soll nach der Eröffnung mit Leben gefüllt werden. Die Stiftung will sie für Vereins- und Familienfeiern, Ausstellungen, Konzerte und Tagungen anbieten.

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