Songwriterin Karrie Pavish Anderson gastiert auf Einladung der Kreismusikschule auf Gut Sandbeck

Musikalische Eindrücke der alaskischen Seele

Osterholz-Scharmbeck. Vom Alaska- Städtchen Galena ist es ein weiter Weg auf internationale Konzertbühnen. Manchmal – wie im Falle von Karrie Pavish Anderson – hilft jedoch der Zufall mit: „Vor etwa zwei Jahren rief mich meine Schwester unerwartet an und bat mich, sie zu besuchen, um deutschen Touristen einige meiner Songs vorzuspielen“, erinnert sich die vielseitige Künstlerin.
26.04.2016, 00:00
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Von Christian Pfeiff
Musikalische Eindrücke der alaskischen Seele

Songwriterin Karrie Pavish Anderson vermittelt in ihrer Musik auch eine Ahnung von den dunklen Seiten Alaskas. CP·

Christian Pfeiff

Vom Alaska- Städtchen Galena ist es ein weiter Weg auf internationale Konzertbühnen. Manchmal – wie im Falle von Karrie Pavish Anderson – hilft jedoch der Zufall mit: „Vor etwa zwei Jahren rief mich meine Schwester unerwartet an und bat mich, sie zu besuchen, um deutschen Touristen einige meiner Songs vorzuspielen“, erinnert sich die vielseitige Künstlerin.

Sie ließ sich nicht lange bitten und beeindruckte die Touristenfamilie, die just zuvor mit dem Kanu den Yukon überquert hatte, mit ihrer Stimme und Musikalität dermaßen, dass diese sich auch ohne vorherige Erfahrungen als Konzertveranstalter daran machte, eine kleine Norddeutschlandtournee für Anderson zu organisieren. Zu den damaligen Konzertbesuchern zählte auch Andreas Bäuml, seines Zeichens Gitarrenlehrer an der Kreismusikschule. Uwe Mühlmeyer, der die erste Deutschlandtournee für Anderson organisierte, zählt zum langjährigen Freundeskreis des Musikpädagogen. Als Bäuml erfuhr, dass die Alaskanerin in diesem Jahr erneut durch deutsche Lande reisen wird, bat er sie umgehend, auch in den Räumen der Kreismusikschule auf Gut Sandbeck zu konzertieren. Dies wird am Sonntag, 1. Mai, der Fall sein. Anderson selbst schätzt an ihren Tourneen vor allem den Austausch mit Menschen und Musikern ferner Kulturkreise, denen sie im Gegenzug mit ihren vielseitigen Eigenkompositionen ihre persönlichen Eindrücke der alaskischen Seele vermitteln will.

„Neben der wunderschönen Natur besitzt Alaska auch dunkle Seiten, beispielsweise ein hohes Maß an häuslicher Gewalt und eine hohe Selbstmordrate. Entsprechend sind auch meine Songs bisweilen etwa dunkel eingefärbt, enden jedoch stets mit einem Funken Hoffnung“, erklärt die vielseitige Komponistin.Das Konzert am Sonntag, 1. Mai, beginnt um 19 Uhr. Der Eintritt ist frei, die Organisatoren bitten Besucher jedoch um eine Voranmeldung, wahlweise telefonisch unter der Rufnummer 0 47 91 / 50 99 oder per E-Mail an info@musikschule-ohz.de.

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