Nicht mehr standsicher Baumfällungen an den Kreisstraßen

Es ist auch das eine oder andere große, landschaftsprägende Exemplar dabei: Seit dieser Woche fällt der Landkreis Osterholz entlang der Kreisstraßen Bäume, die nicht mehr standsicher sind.
25.11.2021, 15:00
Lesedauer: 1 Min
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Baumfällungen an den Kreisstraßen
Von Antje Borstelmann

Landkreis Osterholz. Einzelne Baumfällarbeiten finden derzeit bis voraussichtlich 15. Januar entlang von Kreisstraßen im gesamten Kreisgebiet statt. Weil Bäume wegen Erkrankungen und der Trockenheit in den Jahren 2018 bis 2020 nicht mehr ausreichend stand- und bruchsicher seien, so der Landkreis in einer Pressemitteilung, tritt jetzt die Säge in Aktion. Betroffen sind Abschnitte der Kreisstraße 1 zwischen Eggestedt und Leuchtenburg, der K2 zwischen Neuenkirchen und Aschwarden, der K5 innerhalb Osterholz-Scharmbecks, der K8 zwischen Ritterhude und Lilienthal, der K9 zwischen Osterholz-Scharmbeck und Tietjens Hütte, der K10 innerhalb von Grasberg, der K14 in Schwanewede zwischen Klippenei und Hohenbuchen, der K15 im Bereich Neu Sankt Jürgen, der K19 zwischen Wallhöfen und Ostersode sowie
der K29 zwischen Neu Bergedorf und Tüschendorf.

Unter den Bäumen, die fallen, befinden sich laut Landkreis auch "einige alte oder landschaftsprägende". Man habe deshalb zuvor jeweils sorgfältig geprüft, ob es zur  Fällung Alternativen gäbe. Für die gefällten Bäume sollen neue gepflanzt werden - mit einer Ausnahme: Zwischen der Kreisstadt und Tietjens Hütte wird es keine großen Bäume mehr geben oder gar eine  Allee. Wegen des Naturschutzes, wie die Kreisverwaltung betont. In diesem  Gebiet stehe der Schutz der Wiesenbrüter im Vordergrund, und die würden wegen potenzieller Fressfeinde das Umfeld von hohen Bäumen meiden. Stattdessen will der Landkreis entlang der Strecke eine Struktur mit Hecken und niedrigen Bäumen pflegen und weiter entwickeln.

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