Eltern und Kinder bringen Außengelände in Schuß Nun kann der Winter kommen

Die Blätter fallen. Zeit, die Gärten auf den Winter vorzubereiten. Im Außengelände des DRK-Naturkindergartens Sonnentau erledigten Eltern, Erzieherinnen und Kinder diese Aufgabe nun gemeinsam.
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Von Monika Fricke

Die Blätter fallen. Zeit, die Gärten auf den Winter vorzubereiten. Im Außengelände des DRK-Naturkindergartens Sonnentau erledigten Eltern, Erzieherinnen und Kinder diese Aufgabe nun gemeinsam.

Kinder, Eltern und Erzieherinnen des DRK-Naturkindergartens „Sonnentau“ in Heißenbüttel haben bei der herbstlichen Gartenaktion auf dem Außengelände des Kindergartens angepackt. Väter schafften frische Komposterde mit dem Wagen samt Anhänger herbei. Mit Treckern wurden größere Erd- und Steinbewegungen auf dem Gelände erledigt. Den Krippenspielplatz am Gebäude reinigten Mütter und Kinder mit Laubbesen. Den kleinen Helfern machte es sichtbar viel Freude, das Laub auf ihren Schubkarren zum Kompostplatz zu fahren.

Unter fachkundiger Anleitung der Landschaftspflegerin Nicole Albers von der „Holunderschule“ erfolgten Neuanlagen von Beeten und Spielplätzen. Mächtige Findlinge buddelten einige Eltern aus einem Sandhaufen. Eine andere Arbeitsgruppe pflanzte mit dem Gartenfachmann von der Nabu-Ortsgruppe, Wolfgang Vogel, neue Himbeersträucher. Beete wurden unter seiner Anleitung winterfest gemacht und das Hochbeet erhielt eine neue Kompostschicht.

Beim Gang über das naturnah gestaltete Spielgelände mit Biotop, Insektenhotel und Kräuterspirale legten kleine und große Leute Hand an. Sie holten Laub aus dem Teich. Mit Bügel- und Kettensägen wurden Sträucher und Bäume gekürzt. „Aus dem Schnittholz wird Spielmaterial“, erklärte die Kindergartenleiterin Verena Neurath. Alle Äste und Stämme würden dafür genutzt, würden zum Beispiel zu Bauklötzen.

An einigen Stellen im „Kinderwald“ verrotten Baumwurzeln und Stämme, sie wirken wie kleine Kunstwerke der Natur. „Hier wird nicht aufgeräumt“, so die Kindergartenleiterin. Einmal wöchentlich werden im Kindergarten keine konventionellen Spielmaterialien benutzt, ist im Gespräch zu erfahren, „dann spielen die Kinder nur mit den vorhandenen Naturmaterialien“, so Neurath. Sie klettern auf Bäume oder entfalten ihre Kreativität mit Zweigen, Zapfen, Steinen und allem was sie im Außengelände entdecken.

Gartenaktion zweimal im Jahr

Einige Eltern waren dabei, den Weidentunnel mit Zweigen der Kopfweiden auszubessern. Im Naturkindergarten wird täglich ein frisches Mittagessen für die Kinder gekocht, einige Zutaten dafür kommen aus dem Gartengelände. Kürzlich wurden die Äpfel selbst gemostet, so gibt es leckeren Apfelsaft in den kommenden Monaten.

Die Kinder im Naturkindergarten „Sonnentau“ erleben täglich hautnah die Natur auf dem Spielgelände und im Garten, sie helfen neugierig und eifrig beim Pflegen und Ernten sowie bei der gemeinsamen Gartenaktion mit den Erwachsenen, die zweimal im Jahr stattfindet.

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