Tatort-Analytiker und Erfolgsautor zu Gast bei Landfrauen Petermann liest in Worpswede

Worpswede (msö). Das Buch „Auf der Spur des Bösen“ hat es 2010 auf die Bestsellerliste des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“ geschafft. Der Autor und Kriminalist Axel Petermann beschreibt darin exemplarisch, wie ins Stocken geratene Ermittlungen zu einem erfolgreichen Abschluss geführt werden können.
04.04.2015, 00:00
Lesedauer: 1 Min
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Von Michael Schön

Das Buch „Auf der Spur des Bösen“ hat es 2010 auf die Bestsellerliste des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“ geschafft. Der Autor und Kriminalist Axel Petermann beschreibt darin exemplarisch, wie ins Stocken geratene Ermittlungen zu einem erfolgreichen Abschluss geführt werden können. Nämlich durch interdisziplinäre Aufklärungsmethoden, zu denen neben dem Einsatz neuester Kriminaltechnik und der Psychologie für ihn die Interpretation der Spuren am Tatort und die Analyse der Opferpersönlichkeit gehören. Petermann schildert in seinen Büchern und Vorträgen, wie man auf dieser Basis Motive aufspürt und Täterprofile erstellt. Am Mittwoch, 8. April, hält er im Hotel Worpsweder Tor auf Einladung der Landfrauen ein Referat, das mit dem Titel seines ersten Buches „Auf der Spur des Bösen“ überschrieben ist. Beginn ist um 15 Uhr.

Petermann ist gebürtiger Bremer und seit 2014 pensioniert. Er hat auch dadurch einen großen Bekanntheitsgrad erlangt, dass er seit 2011 als Berater beim Frankfurter Fernseh-„Tatort“ fungierte. Mord, Totschlag, Selbstmord oder auch Unfälle – über 1000 Fälle unnatürlichen Todes hat Petermann untersucht.

Der 62-Jährige ist Profiler, ein Spezialist für besonders spektakuläre Fälle, der auch bei „Cold Cases“ auf den Plan tritt, also bei unaufgeklärten Verbrechen, die schon Jahre zurückliegen, aber mit verbesserten Ermittlungsinstrumentarien neu aufgerollt werden können. Petermann absolvierte die klassische Ausbildung bei der Polizei in Bremen und war bis zur Pensionierung Angehöriger der Kripo. Nach der Kommissarsausbildung war er Mordkommissionsleiter und stellvertretender Leiter im Kommissariat für Gewaltverbrechen. 1999 begann er, sich kritisch mit den FBI-Methoden des Profilings auseinanderzusetzen. Dies war zugleich der Startschuss für den Aufbau der Dienststelle Operative Fallanalyse, deren Leiter er bis zu seiner Pensionierung war.

Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich, teilt der Landfrauenverein Worpswede mit.

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