Unfälle bei Schneeglätte

Schnee bringt Autos ins Rutschen

Seit es Freitagmorgen zu schneien begann, verunglückten zahlreiche Fahrer mit ihren Autos auf den glatten Straßen. Auch in den Landkreisen Osterholz und Cuxhaven.
01.02.2021, 05:30
Lesedauer: 2 Min
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Schnee bringt Autos ins Rutschen
Von Brigitte Lange

Landkreise Osterholz / Cuxhaven. Nach mehreren milden Wintern ohne nennenswerten Schnee hat die weiße Pracht am Wochenende die Autofahrer in der Region im wahrsten Sinn des Wortes kalt erwischt. Allein für Freitag meldet die Polizei Verden/Osterholz 17 Unfälle mit zwei Leichtverletzten im Landkreis Osterholz sowie vier Unfälle ohne Verletzte auf der A27. Auch am Sonnabend kam es in der Region aufgrund von Schneeglätte zu weiteren Unfällen, berichtet die Polizei.

So befuhr, laut Polizei, eine 22-Jährige am frühen Freitagnachmittag die Poststraße in Osterholz-Scharmbeck in Richtung Koppelstraße. In einer Linkskurve kam sie aufgrund von Straßenglätte nach rechts von der Fahrbahn ab. Zunächst hatte dies keine Folgen, doch dann stieß eine 19-Jährige, die mit ihrem Auto ebenfalls in Richtung Koppelstraße fuhr und an der selben Stelle nach rechts von der Fahrbahn abkam, mit dem Mercedes der 22-Jährigen zusammen. Unglücklicherweise passierte in dem Moment eine 80-Jährige auf ihrem Fahrrad die Unfallstelle und wurde von dem Mercedes, der durch den Aufprall weitergeschoben wurde, erfasst. Die 80-Jährige erlitt dadurch leichte Verletzungen. Den Gesamtschaden schätzt die Polizei auf ungefähr 3600 Euro.

Eine 19-jährige Autofahrerin aus Hambergen hat wiederum am Sonnabend gegen 23 Uhr Glück, als sie in Osterholz-Scharmbeck auf der B74 in Richtung Hambergen unterwegs war. Auch sie verlor auf der winterglatten Fahrbahn die Kontrolle über ihren Wagen. Laut Polizei geriet sie dadurch nach rechts von der Fahrbahn. Ihr Auto überschlug sich und blieb auf dem Dach liegen. Die junge Frau konnte sich aber selbst unverletzt aus dem Wagen retten. Der Schaden am Fahrzeug wird von der Polizei mit 1000 Euro angegeben.

Zu einer ganzen Reihe von Unfällen ist es am Sonnabend ebenfalls auf der A27 und der A1 im Zuständigkeitsbereich der Polizei Langwedel gekommen. In drei der Fälle seien die Autofahrer trotz schneebedeckter Fahrbahn lediglich auf Sommerreifen unterwegs gewesen, berichten die Beamten. In einem Fall seien die Reifen sogar so abgefahren gewesen, dass der Wagen von der Autobahn geschoben werden musste, da die Reifen durchdrehten. Die jeweiligen Fahrzeugführer erwarte nun ein Bußgeld in Höhe von 120 Euro sowie ein Punkt in Flensburg. Die Polizei geht zudem davon aus, dass die Fahrer Ärger mit ihren jeweiligen Versicherungen bekommen werden.

Aus dem Landkreis Cuxhaven kommt die Polizeimeldung, dass dort Freitag gegen 12.31 Uhr auf der B437 in Höhe Stotel zwei Transporter zusammenstießen. Auch dort geriet der Fahrer aufgrund von Schneeglätte ins Schleudern und fuhr in den Gegenverkehr. Ein entgegenkommender Transporter versuchte noch, ihm auszuweichen. Ohne Erfolg. Durch die Kollision wurde der Fahrer, der in den Gegenverkehr geraten war, mit seinem Fahrzeug in einen Graben geschleudert. Beide Fahrer wurden leicht verletzt, teilt die Polizei mit.

Im Bereich Driftsethe kam es Freitag auf der K52 gegen 14.22 Uhr ebenfalls auf schneeglatter Fahrbahn zu einem Unfall. Verletzt wurde niemand. Doch das Auto sei ein Totalschaden, berichtet die Polizei.

In Hagen kam es dann am Freitag gegen 20.27 Uhr auf der Straße Mühlenteich zu einer Verkehrsunfallflucht. Dabei wurde ein ordnungsgemäß geparkter silberner VW Passat im hinteren Bereich der Fahrerseite beschädigt. Die Polizei berichtet, dass sich der Verursacher mit seinem Fahrzeug unerlaubt vom Unfallort entfernte. Die Beamten bitten Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu dem Unfall geben können, sich bei der Polizei in Schiffdorf unter der Rufnummer 04706/9480 zu melden.

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